15. September 2020 | 07:16 Uhr

Venus © Symbolbild/Getty Images

Monophosphan auf der Venus

NASA: "Bedeutendste Entdeckung auf der Suche nach Leben im Weltall"

Der Fund dieses Gases, das mit lebenden Organismen in Verbindung gebracht wird, sei die "bisher bedeutendste Entwicklung bei der Suche nach Belegen für Leben außerhalb der Erde".

London/Washington. Die US-Raumfahrtbehörde Nasa sieht in der Entdeckung des Gases Monophosphan auf der Venus den bisher größten Fortschritt in der Suche nach möglichem außerirdischen Leben. Der Fund dieses Gases, das mit lebenden Organismen in Verbindung gebracht wird, sei die "bisher bedeutendste Entwicklung bei der Suche nach Belegen für Leben außerhalb der Erde", schrieb Nasa-Chef Jim Bridenstine auf Twitter.
 
Bridenstine verwies darauf, dass die Nasa vor zehn Jahren mikrobische Lebensformen rund 12.000 Kilometer über der Erde in der oberen Atmosphäre unseres Planeten entdeckt hatte. Nun aber sei es an der Zeit, bei der Suche nach außerirdischem Leben "den Vorrang auf die Venus zu legen".
 
Ein Forscherteam hatte zuvor in der Fachzeitschrift "Nature Astronomy" berichtet, in der Wolkendecke der Venus Spuren von Monophosphan entdeckt zu haben. Auf der Erde stammt das leicht entflammbare Gas oft aus organischen Quellen.
 
Die Wissenschafter hatten die Wolken über der Venus mit Teleskopen erforscht, die auf Hawaii und in der Atacama-Wüste in Chile postiert sind. Sie betonten aber, dass die Entdeckung noch kein Beleg dafür sei, dass auf der Venus tatsächlich Leben existiert.
 
Die Bedingungen auf der Venus galten bisher als wenig förderlich für die Existenz von Leben. Die Temperaturen auf dem Planeten erreichen bis zu 500 Grad Celsius. Die Atmosphäre der Venus besteht fast ausschließlich aus Kohlendioxid und erzeugt also einen starken Treibhauseffekt.

Österreich Wetter

  • Jetzt
  • 19
  • 20
  • 21
  • 22
  • 23
  • 0
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
  • 6
  • 7
  • 8
  • 9
  • 10
  • 11
  • 12
  • 13
  • 14
  • 15
  • 16
  • 17
  • 18

Vermehrt Regenschauer im W und N, sonst meist sonnig. 1/16°

Vor allem im Osten und Südosten scheint bis in den Nachmittag hinein häufig die Sonne, meist ziehen nur ein paar harmlose, lockere Wolkenfelder durch. Ausgehend vom Berg- und Hügelland bilden sich allerdings vorübergehend auch Quellwolken und mit diesen vereinzelt ein paar Regenschauer. Im übrigen Österreich ist es wechselnd bewölkt, die Sonne zeigt sich seltener und am Abend nimmt die Regenneigung mit Annäherung der nächsten Störungszone in Vorarlberg und im Tiroler Oberland wieder zu. Der Wind kommt am ehesten aus Südost bis West, er frischt nur örtlich in freien Lagen mäßig auf. Tageshöchsttemperaturen 10 bis 18 Grad. Heute Nacht: In der Osthälfte zeigt sich der Himmel in der Nacht zunächst meist gering oder zumindest aufgelockert bewölkt, ehe ab den frühen Morgenstunden umfangreiche Wolken einer weiteren Störungszone eintreffen. Vielerorts bleibt es trocken. Von Westen her ziehen deutlich mehr und zunehmend auch kompakte Wolken auf, schließlich breiten sich vom Bodensee bis zum oberösterreichischen Innviertel Regen- und eingelagerte Schauerwolken aus. Die Schneefallgrenze sinkt auf etwa 1500 bis 1200m Seehöhe. Der Wind dreht im Bereich der Störungszone mehrheitlich auf West, bleibt aber schwach bis mäßig. Tiefsttemperaturen minus 2 bis plus 7 Grad.
mehr Österreich-Wetter