24. November 2015 | 08:31 Uhr

myanmar85.jpg © AFP

Erdrutsch

Myanmar: Kaum noch Hoffnung auf Überlebende

113 Tote wurden bisher geborgen - 30 Menschen werden noch vermisst.

Nach dem Erdrutsch nahe einer Jade-Mine im Norden Myanmars gibt es kaum noch Hoffnung auf Überlebende. "Wir sehen nur Leichen", sagte am Dienstag Dashi Naw Lawn, Mitglied einer örtlichen Hilfsorganisation. Er rechne nicht damit, dass noch Überlebende gefunden werden.

Nach Angaben der Behörden wurden bislang 113 Leichen geborgen. Laut der regierungsnahen Zeitung "Global New Light of Myanmar" werden noch 30 Menschen vermisst.

Durch den Erdrutsch waren am Sonntag in der Früh dutzende Hütten von Wanderarbeitern zerstört worden. Tausende Menschen werden von den Milliardengewinnen aus dem Jade-Abbau in das Bergbaugebiet nahe der Grenze zu China gelockt. Im Schutz der Dunkelheit durchsuchen sie den Aushub der Jade-Minen nach den kostbaren Schmucksteinen. Da solche Abfallberge nur lose aufgeschüttet sind, kommt es immer wieder zu tödlichen Erdrutschen.
 

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Viel Sonne, im Südosten länger bewölkt. 4/17°

Unter Zwischenhocheinfluss setzt sich in den meisten Landesteilen sonniges und trockenes Wetter durch. Vor allem im Südosten halten sich jedoch Störungsreste in Form von ein paar dichteren Wolken oder hochnebelartiger Bewölkung länger. Hier kann sich im Laufe des Nachmittags die Sonne nur langsam behaupten. Während der Abendstunden treffen schließlich von Westen erste dichtere Wolken einer Störung ein, die mitunter in Tirol und Vorarlberg lokalen Regen bringen. Der Wind weht schwach bis mäßig, meist aus Ost bis Südwest bei Nachmittagstemperaturen zwischen 11 und 24 Grad. Die höchsten Temperaturen werden in den westlichen Landesteilen gemessen. Heute Nacht: In der Nacht auf Sonntag erreichen Wolken einer schwachen Störung von Westen Österreich und breiten sich bis zum Morgen langsam ostwärts aus. Während der Morgenstunden kann es vor allem in Tirol und Vorarlberg örtlich mitunter auch regnen. In Teilen der Steiermark sowie generell am Alpenostrand muss außerdem mit lokalen Nebelfeldern gerechnet werden. Bei schwachem bis mäßigem Wind aus Ost bis Süd sinken die Temperaturen auf plus 12 bis minus 2 Grad.
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