02. Februar 2015 | 15:57 Uhr

Phil © EPA

Weiter frieren

Murmeltier Phil sagte langen Winter voraus

Star aus "Täglich grüßt das Murmeltier" liegt aber nur selten richtig.

Das berühmteste Murmeltier der Welt hat schlechte Nachrichten. "Punxsutawney Phil" sieht sechs weitere Wochen Winterwetter auf die Amerikaner zukommen. Der kleine Nager sah am Montag trotz dichter Wolkendecke am Himmel seinen Schatten, als er aus seinem Bau in einem Wäldchen bei Punxsutawney (US-Bundesstaat Pennsylvania) gezogen wurde.

Damit begrub er - einer alten Legende folgend - an einem verregneten Murmeltiertag die Hoffnung vieler auf baldige Frühlingsmilde. Wie in jedem Jahr am 2. Februar kamen Tausende Schaulustige noch vor Morgengrauen zum "Groundhog Day" (Murmeltiertag) in die Kleinstadt. Nach einer Musikshow und einem Feuerwerk hatte der neun Kilo schwere Phil seinen großen Auftritt. Umgeben von den 15 Mitgliedern des inneren Zirkel des Murmeltiervereins überbrachte er seine Botschaft: "Zieht Euch warm an." Nach anhaltenden Schneestürmen im Nordosten und mittleren Westen hätten sich viele ein anderes Resultat gewünscht.

Da ist es sicher ein Trost, dass die Prognosen des berühmten Wetterpropheten oft falsch sind. Laut dem US-Klimadatenzentrum sagte Phil in mehr als einem Jahrhundert nur 17 Mal das Winterende richtig voraus. 2011 und 2013 "verkündete" Phil baldige Wärme, worauf Schneestürme folgten. 2012 signalisierte er einen langen Winter, doch es blieb mild. Vergangenes Jahr stimmte seine Winterprognose aber. Der Kinoerfolg "Und täglich grüßt das Murmeltier" mit Bill Murray setzte Phil 1993 ein filmisches Denkmal.

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Störungseinfluss sorgt über Österreich verbreitet für trübes Wetter. Häufig regnet es aus den vielen dichten Wolken und besonders von Osttirol bis in die Obersteiermark auch intensiv. Längere trockene Phasen sind nur in Niederösterreich sowie im Südosten zu erwarten. Bis zum Abend breitet sich der Niederschlag schließlich in die östlichen Landesteile aus und südlich des Alpenhauptkammes mischen sich auch Gewitter unter die Regenschauer. Der Wind weht meist nur schwach bis mäßig aus West bis Nordwest. Die Nachmittagstemperaturen liegen zwischen 10 und 21 Grad, mit den höchsten Werten im Südburgenland. Heute Nacht: In den Abendstunden und in der Nacht regnet es teils noch intensiv und langanhaltend. Im Südosten des Landes an der Grenze zu Slowenien sind mitunter auch noch Gewitter unterwegs. Der Niederschlagsschwerpunkt erstreckt sich von Osttirol bis in den Nordosten des Landes. Bis zum Morgen lässt der Niederschlag aber insgesamt nach und auch die Wolkendecke lockert auf, vor allem im Westen des Landes. Der Wind weht schwach bis mäßig und in den höheren Lagen und vor allem im Nordosten lebhaft bis kräftig aus West bis Nord. Die Tiefsttemperaturen der Nacht liegen zwischen 4 bis 11 Grad.
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