06. September 2019 | 23:04 Uhr

Indische Mondsonde Chandrayaan-2 © APA/AFP/Indian Space Research Organisati/HANDOUT

Mission offenbar vorm Scheitern

Kontakt zu indischer Mondsonde abgebrochen

Chandrayaan-2 sollte am Samstag auf dem Südpol des Erdtrabanten landen

Die indische Mission zur Landung auf dem Mond steht offenbar vor dem Scheitern. Wie die indische Raumfahrtagentur in der Nacht auf Samstag mitteilte, ist der Kontakt zur Raumsonde Chandrayaan-2 abgebrochen. Der Orbiter hätte am Samstag auf dem Südpol des Mondes landen sollen. Indien will das vierte Land nach den USA, Russland und China werden, dem eine Mondlandung gelingt.

Die unbemannte Sonde war am 20. August nach einer vierwöchigen Reise durch das Weltall in die Mondumlaufbahn eingetreten. Indien entwickelte nahezu alle Komponenten der "Chandrayaan-2"-Mission selbst. Die Kosten dafür waren mit umgerechnet rund 126 Millionen Euro im Vergleich zu anderen Mondprogrammen niedrig. Bei Indiens erster Mondmission im Jahr 2008 hatte die Sonde "Chandrayaan-1" den Erdtrabanten lediglich umkreist, war aber nicht gelandet.
 

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Viel Sonne, im Südosten länger bewölkt. 4/17°

Unter Zwischenhocheinfluss setzt sich in den meisten Landesteilen sonniges und trockenes Wetter durch. Vor allem im Südosten halten sich jedoch Störungsreste in Form von ein paar dichteren Wolken oder hochnebelartiger Bewölkung länger. Hier kann sich im Laufe des Nachmittags die Sonne nur langsam behaupten. Während der Abendstunden treffen schließlich von Westen erste dichtere Wolken einer Störung ein, die mitunter in Tirol und Vorarlberg lokalen Regen bringen. Der Wind weht schwach bis mäßig, meist aus Ost bis Südwest bei Nachmittagstemperaturen zwischen 11 und 24 Grad. Die höchsten Temperaturen werden in den westlichen Landesteilen gemessen. Heute Nacht: In der Nacht auf Sonntag erreichen Wolken einer schwachen Störung von Westen Österreich und breiten sich bis zum Morgen langsam ostwärts aus. Während der Morgenstunden kann es vor allem in Tirol und Vorarlberg örtlich mitunter auch regnen. In Teilen der Steiermark sowie generell am Alpenostrand muss außerdem mit lokalen Nebelfeldern gerechnet werden. Bei schwachem bis mäßigem Wind aus Ost bis Süd sinken die Temperaturen auf plus 12 bis minus 2 Grad.
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