28. September 2019 | 12:24 Uhr

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Tausende Menschen in Notunterkünften

Mindestens 44 Tote bei Überschwemmungen im Norden Indiens

Tausende Menschen im Bundesstaat Uttar Pradesh in Notunterkünfte gebracht.

Neu-Delhi. Bei Überschwemmungen im Norden Indiens sind mindestens 44 Menschen ums Leben gekommen. Tausende Menschen wurden nach heftigen Regenfällen im Bundesstaat Uttar Pradesh in Notunterkünfte gebracht, teilten die Behörden am Samstag mit. Besonders stark betroffen von den Überschwemmungen sind dicht besiedelte Gebiete an zwei großen Flüssen, die wegen der starken Regenfälle über die Ufer getreten sind.
 
Seit Freitagabend seien 44 Todesfälle bestätigt worden, sagte der stellvertretende Chef der Katastrophenschutzbehörde in Uttar Pradesh, Ravindra Pratap Sahi. Laut anderen Behördenvertretern und Medienberichten sind die meisten Verunglückten ertrunken, von umstürzenden Mauern erschlagen, von Blitzen getroffen oder von Schlangen gebissen worden.
 
Nach Angaben der Katastrophenschutzbehörde wurden Tausende Menschen vorsorglich aus den Überschwemmungsgebieten in Sicherheit gebracht, weil es in den kommenden 48 Stunden weiter stark regnen soll.
 
Die Monsun-Regenfälle zwischen Juni und September sind lebenswichtig für die dürregeplagte indische Landwirtschaft. Jedes Jahr kommen aber Hunderte Menschen bei durch den Monsun ausgelösten Überschwemmungen ums Leben. Erst Anfang der Woche waren im westlichen Bundesstaat Maharashtra mindestens 17 Menschen ums Leben gekommen.

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Regnerisch, kaum Sonne. 6/14°

Nach kurzen lokalen Aufhellungen mit etwas Sonnenschein, werden am Nachmittag die Wolken wieder dichter. Zunächst regnet es vor allem im Süden und auch in den westlichen Landesteilen. Von Osttirol und Kärnten breitet sich schließlich zum Teil intensiver Regen bis zum Abend über den Alpenhauptkamm langsam in Richtung Norden aus. Die Schneefallgrenze liegt zwischen 1300 und 1800m Seehöhe. Der Wind weht schwach bis mäßig aus überwiegend Süd bis West. Die Nachmittagstemperaturen umspannen 8 bis 17 Grad, mit den höchsten Temperaturen im Osten. Heute Nacht: Unter Störungseinfluss ist der Himmel in der Nacht auf Samstag in allen Landesteilen wolkenverhangen und teilweise intensiver Regen breitet sich bereits in den Abendstunden sowie während der ersten Nachthälfte auf alle Landesteile aus. Oberhalb von 1400 bis 1800m Seehöhe schneit es. Der Wind weht schwach bis mäßig aus Nordwest. Die Tiefsttemperaturen der Nacht liegen zwischen 4 und 11 Grad.
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