18. November 2016 | 11:29 Uhr

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Invasion

Millionen Baby-Spinnen legen Kleinstadt lahm

In Goulburn fielen riesige Mengen an Spinnen vom Himmel.

Was sich anhört, wie aus einem Horror-Film, ist in Goulburn (Australien) tatsächlich passiert: Millionen Spinnen fielen vom Himmel, laut Anrainern war sogar die Sonne verdunkelt. Nun haben die "Invasoren" sich in der Kleinstadt breit gemacht, ihre Netze über ganze Landstriche gesponnen.

"Alles war mit diesen kleinen schwarzen Baby-Spinnen bedeckt. Als ich nach oben sah, war es wie ein Tunnel an Spinnenfäden, der mehrere hunderte Meter in den Himmel ging", berichte Zeuge Ian Watson. Der "Regen" sei so stark gewesen, dass einige Tiere in seinem Haar genistet hätten.
 

Tatsächlich sind die Spinnen aber nicht einfach vom Himmel gefallen, wie dies Anrainer zunächst behaupteten. Die kleinen Spinnen klettern zur Fortbewegung auf hohe Bäume und segeln an Fäden wie mit Fallschirmen zu Boden. So können die Tiere große Distanzen - bis zu mehreren Kilometern - zurücklegen und anschließend ihre Netze spinnen. In Australien ist es keine Seltenheit, dass nach solchen Wanderungen ganze Landstriche von Spinnennetzen bedeckt sind.

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Warmfront mit Regen, im S sonniger, -5/+6°

Von Westen her treffen in rascher Folge Störungszonen ein und bringen recht verbreitet Regen und Schneefall. Vor allem am Nachmittag und bis in die Nacht hinein fällt im Westen kräftiger Regen oder Schneefall. Die Schneefallgrenze steigt von 500 bis 700m tagsüber auf 900 bis 1300m Seehöhe an. Ganztägig trocken und zeitweise sonnig bleibt es im Süden und Südosten. Der Wind weht zunehmend mäßig bis lebhaft aus West, nur ganz im Osten und im Süden bleibt es windschwach. Tageshöchsttemperaturen 2 bis 10 Grad. Heute Nacht: In der Nacht auf Sonntag zieht eine Warmfront weiter ostwärts und so breiten sich dichte Wolkenfelder und Regen vom Westen Österreichs entlang der Alpennordseite bis in den Osten aus. Die Schneefallgrenze steigt von rund 900 bis 1200m auf 1500m Seehöhe an. Im Süden und Südosten bleibt es niederschlagsfrei. Der Wind weht mit dem Frontdurchzug in den Niederungen mäßig aus West, lediglich im Süden und Südosten ist es windschwach. Tiefsttemperaturen zwischen minus 3 und plus 5 Grad.
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