06. September 2019 | 17:45 Uhr

Dorian North Carolina © APA/AFP

Nach Katastrophe auf den Bahamas

Mega-Sturmfluten: Hurrikan 'Dorian' wütet in den USA

Die Wetterbehörde sprach eine Warnung vor den lebensbedrohlichen Fluten aus.

Hurrikan "Dorian" ist nach der tödlichen Verwüstung auf den Bahamas mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 150 Kilometern pro Stunde in den USA auf Land getroffen. Das Nationale Hurrikan-Zentrum (NHC) in Miami teilte mit, das Auge des auf einen Sturm der Kategorie 1 heruntergestuften Hurrikans sei bei Cape Hatteras auf der Inselkette Outer Banks im Bundesstaat North Carolina angekommen.

Dorian North Carolina © APA/AFP

Die Outer Banks sind dem Festland vorgelagert. Das Hurrikan-Zentrum warnte am Freitag vor lebensbedrohlichen Sturmfluten an der Küste. Auch Gegenden nahe der Küste, die normalerweise trockenblieben, würden von steigenden Wassermassen geflutet.

Nach der tödlichen Verwüstung auf den Bahamas hatte Hurrikan "Dorian" weiter an Kraft verloren. In der Nacht auf Freitag erreichte der Sturm noch Windgeschwindigkeiten von bis zu 150 Kilometern in der Stunde, was der niedrigsten Hurrikan-Kategorie 1 entspricht.



 

Dorian South Carolina © Getty Images

Auf den Bahamas befürchten die Behörden indes, dass die bestätigte Zahl von 30 Toten deutlich höher ausfallen wird. Dort war "Dorian" als Hurrikan der höchsten Kategorie 5 mit Windgeschwindigkeiten von fast 300 Kilometern pro Stunde auf Land getroffen.

Premier Hubert Minnis bestätigte 30 Todesopfer. Gesundheitsminister Duane Sands deutete aber an, dass es dabei längst nicht bleiben werde: "Ich glaube, die Zahl wird überwältigend sein", sagte er im Rundfunk. Angesichts der Zerstörung kommen die Helfer nur schwer in die betroffenen Gebiete. Die EU hat unterdessen 500.000 Euro Soforthilfe für die Bahamas zugesagt.

Hurrikan Dorian © CNN Die Bahamas wurden von dem gewaltigen Sturm komplett zerstört.

Bereits vor dem Auftreffen des Hurrikans in den USA waren in North und South Carolina wegen der Ausläufer des Sturms zahlreiche Haushalte ohne Strom, wie der Sender CNN berichtete. Auf Anordnung der Behörden habe es vielerorts Evakuierungen gegeben.

Am Donnerstagabend war es bereits nahe der Küste von South Carolina zu Überschwemmungen gekommen. Zahlreiche Häuser wurden abgedeckt, Bäume und Strommasten stürzten um, wie örtliche Medien berichteten. 2018 hatten die Wirbelstürme "Florence" und "Michael" an der Südostküste der USA schwere Schäden verursacht und Menschenleben gekostet.
 

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Eine Störungszone sorgt für dichte Wolkenfelder und Regenschauer, vor allem zwischen dem Tiroler Unterland und dem Mariazellerland. Die Schneefallgrenze kann zeitweise auf rund 2000m Seehöhe absinken. Sonnige Himmelsabschnitte sind im Südwesten und Westen möglich. Zudem lockert die Wolkendecke zunächst in Ober- und Niederösterreich, später auch in den übrigen Regionen nach und nach auf. Dabei kommt auch wieder die Sonne hervor. Es ist aber weiterhin mit Regenschauern und mitunter auch Gewittern zu rechnen. Der Wind bläst vielerorts mäßig bis lebhaft, in höheren Lagen auch kräftig, aus West bis Nordwest. Im Süden und Südosten bleibt es dagegen nur schwach windig. Die Nachmittagstemperaturen liegen zwischen 13 und 23 Grad, mit den höchsten Werten im Süden und in Vorarlberg. Heute Nacht: In den Abendstunden klingen die Schauer abseits der Berge weitgehend ab und auch die Wolkendecke lockert hier weitgehend auf. In den Bergen halten sich die Wolken noch länger und es kann auch noch bis in die Nacht hinein zu Regenschauern kommen. Erst in der zweiten Nachthälfte lockert es auch hier meist auf. Der Wind weht schwach bis mäßig, im Bergland teils noch lebhaft aus Nordwest. Die Tiefsttemperaturen der Nacht liegen zwischen 1 und 10 Grad.
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