28. Februar 2023 | 08:26 Uhr

Alarm auf Malle!

Massiver Wintereinbruch auf Mallorca

Auf Mallorca hat es einen massiven Wintereinbruch gegeben. Auf der gesamten Insel gelten Wetterwarnungen wegen Schnee, starkem Wind und hoher Wellen.

Mallorca ist steht weiterhin im Bann des Sturmtiefs "Juliette". Starke Schneefälle, ununterbrochen anhaltender Regen, heftige Sturmböen und hoher Wellengang haben eine Gefahrenlage geschaffen, die die Balearen-Regierung zu eindringlichen Warnungen veranlasst hat.

Zumindest bis Dienstagmittag sind die Bewohner dazu aufgerufen, ihre Wohnungen nur zu verlassen, wenn es unbedingt notwendig ist. "Andernfalls könnte es sehr heikel werden", sagte Ministerialamtsministerin Mercedes Garrido am Montagabend gegenüber dem Regionalsender IB3 und bekräftigte damit einen vorherigen Aufruf der Notrufzentrale.

Notrufzentrale spricht Warnung aus 

Befürchtet werden unter anderem großflächige Überschwemmungen. Seit Montagmorgen regnet es auf Mallorca praktisch ununterbrochen. Mancherorts wie etwa in Pollença sind seither über 200 Millimeter pro Quadratmeter zusammengekommen. In der Serra de Tramuntana betrug die Schneedecke zeitweise über 50 Zentimeter. Auch im Inselinneren kam es zu intensiven Schneefällen, besonders betroffen war etwa Felanitx. In höheren Lagen kam es auch hier zu Glatteis auf den Straßen und vereinzelten Autounfällen wie etwa in Montuïri.

 

 

 

Für die gesamte Insel gelten die Warnstufen Gelb und Orange wegen starkem Wind und hohem Wellengang. In Kombination mit den Niederschlägen entsteht dadurch eine gefährliche Situation.

 

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Von SW Regen, starker Wind. 8/18°

In den Südstaulagen stauen sich dichte Wolken und es regnet zeitweise, sonst regnet es vorerst nur örtlich und zeitweise scheint vor allem im Osten und in leicht föhnigen Tälern die Sonne. Am kräftigsten regnet es in Osttirol und Oberkärnten. Im Tagesverlauf breiten sich dichtere Wolken und Niederschläge nord- und ostwärts aus, im Nordosten kann es aber gebietsweise noch bis zum Abend trocken bleiben. Stellenweise eingelagerte Gewitter sind an der Alpensüdseite nicht ganz auszuschließen. Der Wind weht mäßig, im Osten und im Bergland häufig auch lebhaft aus Ost bis Süd. Im Westen dreht der Wind bereits auf westliche Richtungen. Tageshöchsttemperaturen im Westen und Süden nur noch 10 bis 15 Grad, sonst noch einmal 16 bis 22 Grad mit den höchsten Temperaturen ganz im Osten. Heute Nacht: Unter Störungseinfluss verlaufen der Abend und die Nacht trüb und regnerisch. Die Schneefallgrenze sinkt im Laufe der Nacht von Westen her auf 1700m bis 1200m Seehöhe. Es kommt vielfach mäßiger bis lebhafter Wind aus West bis Nordwest auf. Nur im Süden ist der Wind meist nur schwach bis mäßig. Die Tiefsttemperaturen der Nacht liegen zwischen 3 und 11 Grad.
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