25. Juni 2019 | 20:05 Uhr

Hund im Auto © Getty Images (Symbolbild)

Bei 31 Grad am Parkplatz

Mann sperrt Hund bei Hitze ins Auto & geht baden

Das völlig überhitzte Tier musste von der Polizei aus dem Kleinbus gerettet werden.

Immer wieder wird davor gewarnt Kinder und Tiere bei dieser brütenden Hitze in Autos zu sperren. Und doch kommt es immer wieder zu dramatischen Rettungseinsätzen, die die Betroffenen vor dem Hitze-Tod bewahren müssen. So geschehen auch im deutschen Euskirchen. Passanten wurden durch ein lautes Jaulen und Winseln auf einen eingeschlossenen Hund in einem Kleinbus aufmerksam.

Bei 31 Grad parkte der Wagen vor einer Therme. Das arme Tier hatte zwar eine Schale Wasser vor sich, doch das nützte ihm auch nicht viel. Als die herbeigerufenen Polizisten den Phodesian Ridgeback befreiten, hechelte der wie wild. "Beim Öffnen des Campingbusses war trotz eines Belüftungsaufbaus ein starker Hitzestau im Innenraum des Fahrzeuges zu spüren, der jeden Hundebesitzer zu dem Schluss kommen ließ, ein Tier hier nicht, auch nur kurz, unterzubringen", erklärte die Polizei in einer Aussendung.

Über eine Durchsage in der Therme wurde schließlich der fahrlässige Hundebesitzer ausfindig gemacht. Als die Beamten ihn belehrten, zeigte der 34-Jährige aber keinerlei Einsicht. Er führte seinen Hund dann in die Eingangshalle der Therme. Dort konnte sich das Tier langsam von dem Hitze-Schock erholen.

Gegen den uneinsichtigen Hundehalter wurde ein Strafverfahren wegen des Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz eingeleitet.

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