26. Oktober 2016 | 14:49 Uhr

Lawine © Getty Images (Symbolbild)

Südtirol

Lawinen-Drama: Vermisster tot geborgen

Nach einem zweiten Verschütteten wird weiter gesucht.

Entgegen italienischer Medienberichte ist nur einer der seit einem Lawinenabgang am Samstag am Hochferner im Südtiroler Pfitschtal vermisster Alpinist am Mittwoch tot geborgen worden. Der Mann sei mittels Hubschrauber mit einem hochsensiblen Lawinenverschütteten-Suchgerät auf 2.600 Metern geortet und mit einer Seilwinde geborgen worden, sagte der Einsatzleiter Peter Payrer.

Der 41-jährige Eiskletterer befand sich in einer Spalte. Zwei der Bergretter wurden vom Hubschrauber abgeseilt und gruben den toten Verschütteten aus, berichtete der Einsatzleiter der Bergrettung Sterzing. Nach der Bergung sei das Wetter aber wieder schlechter geworden. Man werde aber am Nachmittag noch einmal versuchen, eine Ortung des zweiten Vermissten mit Hilfe eines "Recco"-Geräts zu bekommen, so Payrer.

Die Leichen der anderen beiden Südtiroler Alpinisten waren am Sonntag geborgen worden. Die beiden Männer waren laut Medienberichten Mitglieder der Bergrettung Ritten in Südtirol.

 

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Nach Frühnebel oft Sonne, im W Wolken, 3/14°

In der östlichen Landeshälfte startet der Tag abseits von regionalen Frühnebelfeldern meist sehr sonnig. Im Westen ziehen hingegen bereits recht umfangreiche Wolken einer schwachen Störungszone durch, die vorerst nur vereinzelt ein paar Regentropfen hervorbringen. Der Wolkenschirm breitet sich im Tagesverlauf bis an den Neusiedler See aus und die Sonneneinstrahlung wird dabei oft merklich gedämpft. Es weht regional mäßiger bis lebhafter, teils föhniger Wind aus Südost bis Süd. Die Frühtemperaturen liegen zwischen minus 4 und plus 5 Grad, die Tageshöchsttemperaturen erreichen 10 bis 16, mit Föhnunterstützung stellenweise auch um 18 Grad.
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