16. Juli 2020 | 12:44 Uhr

Schweres Unwetter

"Land unter" in Palermo: Suche nach Opfern

Kinder unterkühlt ins Krankenhaus gebracht.

Palermo. Ein schweres Sommerunwetter hat Teile der sizilianischen Stadt Palermo unter Wasser gesetzt. Der stundenlange Regen verwandelte ab Mittwoch Straßen in Flüsse. Das Wasser ließ Tunnel volllaufen und schloss Menschen zeitweise in gefährlichen Lagen ein. Nachdem ein Augenzeuge ein im Auto gefangenes Paar gesehen haben wollte, suchte die Feuerwehr bis Donnerstag nach möglichen Opfern.

 

 

"Taucher, die die ganze Nacht in der überfluteten Unterführung zugange waren, haben keine Menschen gefunden", berichteten die Retter auf Twitter. Italienischen Medien hatten schon von Todesopfern gesprochen. Zwei kleine Kinder seien wegen Unterkühlung ins Krankenhaus gekommen, hieß es zudem. Helfer hätten sie mit ihren Eltern aus einem vom Wasser eingeschlossenen Wagen geborgen. Die Feuerwehr registrierte mehrere hundert Einsätze in der Hafenstadt am Mittelmeer. Das Fernsehen zeigte Autos, die wie Spielzeug im trüben Wasser trieben.

 

 

 

 

Es werde noch drei oder vier Tage dauern, bis eine große Unterführung außerhalb des Zentrums leer gepumpt sei, sagte ein Feuerwehrsprecher der Nachrichtenagentur Adnkronos. Erst dann werde wohl geklärt sein, ob die "Wasserbombe" in der sizilianischen Hauptstadt wirklich zwei Menschen in den Tod gerissen habe.

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Sehr sonnig, kaum Wolken, 7/22°

In der Westhälfte des Landes ist der Himmel grau in grau und zumindest zeitweise ist mit Regen zu rechnen. Weiter nach Osten zu sind um die Mittagszeit und in den ersten Nachmittagsstunden noch sonnige Phasen mit dabei, später werden die Wolken aber auch hier rasch dichter. Zum Abend hin gehen ein paar Regenschauer und einzelne Gewitter nieder. Der Wind weht schwach bis mäßig, nördlich der Alpen auch lebhaft, aus Südost bis West. Die Tageshöchsttemperaturen betragen von West nach Ost 14 bis 25 Grad. Heute Nacht: Der Abend und die Nacht verlaufen meistens dicht bewölkt mit Regen und Regenschauern, nach Osten zu sind lokale Gewitter möglich. Die Schneefallgrenze sinkt im Westen und Norden auf 1700m Seehöhe, sonst bleibt sie über 2000m Seehöhe. Während der zweiten Nachthälfte lässt der Niederschlag schließlich allgemein nach und von Norden her lockern die Wolken langsam auf. Der Wind weht schwach bis mäßig, von Oberösterreich ostwärts zeitweise lebhaft bis stark, aus westlichen Richtungen. Es kühlt auf 4 bis 14 Grad ab.
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