18. August 2016 | 13:54 Uhr

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Drama in Russland

Kugelblitz tötet Bub (7)

Seltener Kugelblitz tötete ein Kind - zwei weitere Kinder erlitten Verbrennungen.

Ein seltener Kugelblitz hat im hohen Norden Russlands einen siebenjährigen Buben in einer Jurte getötet.

Der Unglücksfall ereignete sich nach Behördenangaben vom Donnerstag auf der Jamal-Halbinsel nördlich des Polarkreises.

Der leuchtende Blitz sei in die Hütte gerollt, wo ein Hund nach ihm geschnappt habe. Beim Kontakt mit dem Kugelblitz kamen der Bub und der Hund ums Leben, zwei Mädchen erlitten Verbrennungen. Das teilten die Behörden in der Gebietshauptstadt Salechard der Agentur Interfax zufolge mit.

In der Tundra der Jamal-Halbinsel leben viele halbnomadische Rentierhalter vom Volk der Nenzen.

Das Naturphänomen der Kugelblitze ist von der Wissenschaft lange als Aberglaube abgetan worden. Ihre Existenz wird heute aber nicht mehr angezweifelt. Trotz laufender Versuche unter Labor-Bedingungen gibt ihre Entstehung weiterhin Rätsel auf.

Kugelblitze werden meist so beschrieben: Sie haben eine glasig durchsichtige Erscheinung , die in allen Farben des Regenbogens leuchtet. Bei einem Durchmesser bis zu 20 Zentimeter haben sie eine kugel- bis birnenförmige Gestalt. Kugelblitze bewegen sich langsam und ruckartig fort. Sie lösen sich plötzlich geräuschlos wie eine Seifenblase auf oder mit einer heftigen Explosion, die aber keinen größeren Schaden anrichtet.
 

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