27. November 2014 | 23:18 Uhr

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Hoteliers zittern

Krimi um den Schnee

Während der Winter noch auf sich warten lässt, startet im Tourismus die Rabatt-Schlacht.

15 Grad und Sonnenschein statt Mega-Kälte und Schneefall: Dank Hochdruckgebiet Wanja und teils heftigem Föhn sind wir derzeit vom Winterstart so weit entfernt wie nie! Und das obwohl der Winter meteorologisch gesehen ja eigentlich am Montag beginnen soll!

Niedriger gelegene Ski- Gebiete müssen zittern
Die Folge: Schon jetzt zittern Dutzende Skigebiete im ganzen Land um ihre Saison. Etliche mussten ihren Saisonauftakt nach hinten verschieben. Egal ob die Schmittenhöhe in Zell am See, die Turracher Höhe, Obertauern oder Stuhleck. Wer nicht das Glück hat, sehr hoch zu liegen (wie beispielsweise Ischgl), muss seinen Winterstart auf unbestimmte Zeit nach hinten verschieben.

4-Sterne-Hotel für 2 Tage schon um 108 Euro/Person
Während die Touristiker leiden, können Urlauber jubeln. Denn wegen der schlechten Witterung wird an den Preisen derzeit heftig gedreht. Wer beispielsweise an diesem Wochenende noch nach Obertauern will, zahlt in einem Vier-Sterne-Hotel nur noch 216 Euro für zwei Personen und zwei Übernachtungen. In Kitzbühel zahlt man aktuell ebenfalls im Vier-Sterne-Hotel Q! bis zu 50 Prozent weniger, in St. Anton am Arlberg für zwei Nächte und zwei Personen statt 484 Euro nur mehr 240 – ein Minus von 51 %!

Hoteliers hoffen auf baldigen Winterstart
Markus Gratzer da­gegen, Generalsekretär der Österreichischen Hoteliervereinigung, will von einer Krise (noch) nichts wissen. „Natürlich wäre Schnee für die Stimmung der Bevölkerung gut und für die Buchungslage wichtig“, sagt er im Gespräch mit ÖSTERREICH. Aber: Abschreiben will diese Saison so früh noch niemand.

(mud)

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Regenschauer von Nordwest, sonst auch oft Sonne. 16/24°

Eine schwache Kaltfront aus dem Nordwesten bringt am Vormittag in den Landesteilen nördlich des Alpenhauptkammes sowie im Norden und Osten zunächst neben sonnigen Abschnitten auch einige dichtere Wolken. Diese sorgen vereinzelt für Regenschauer, am nördlichen Alpenrand regnet es zwischen dem Bodensee und dem Mostviertel auch länger anhaltend. Ab Mittag lässt hier der Niederschlag aber nach und die Wolken lockern mehr und mehr auf. Deutlich freundlicher ist es hingegen im Süden und Südosten. Hier ist lediglich in der Steiermark um die Mittagszeit mit einzelnen Regenschauern zu rechnen. Die vorherrschende Windrichtung ist West bis Nord. Aus dieser weht der Wind mäßig, im Bergland auch lebhaft. Die Frühtemperaturen 12 bis 20 Grad. Mit 22 bis 30 Grad sind die Tageshöchsttemperaturen erreicht. Am wärmsten ist es im Südosten.
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