12. November 2015 | 14:41 Uhr

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Paris

Klimagipfel: Staaten-Gruppe fordert 1,5-Grad-Ziel

Vom Klimawandel betroffene Staaten: Zwei-Grad-Ziel reicht nicht aus.

Gut zwei Wochen vor der Welt-Klimakonferenz in Paris steigt der Druck auf die Teilnehmer, sich auf ehrgeizigere Ziele zur Bekämpfung der Erderwärmung zu einigen. Ein Zusammenschluss der mehr als 40 vom Klimawandel am meisten betroffenen Staaten forderte am Donnerstag, dass der Temperaturanstieg auf maximal 1,5 Grad im Vergleich zur vorindustriellen Zeit begrenzt werden müsse.

Zwei-Grad-Ziel reicht nicht
Ein Festhalten am bisherigen Zwei-Grad-Ziel reiche nicht aus angesichts der Bedrohung durch steigende Meeresspiegel, Hitzewellen, Dürren und Überschwemmungen, erklärte das Climate Vulnerable Forum. Der Gruppe gehören unter anderem die Philippinen, Bangladesch, Costa Rica, Kiribati, die Malediven, Ruanda und Barbados an.

Die Zielmarke von 1,5 Grad wird nach Angaben des Climate Vulnerable Forum bereits von mehr als 100 der rund 200 Gipfel-Teilnehmer unterstützt. Auf der Klimakonferenz in Paris vom 30. November bis 11. Dezember soll eine Nachfolge-Regelung für das 2020 auslaufende Kyoto-Protokoll vereinbart werden. Dabei geht es auch um verbindliche Ziele zur Bekämpfung des Klimawandels.
 

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