11. Jänner 2017 | 09:11 Uhr

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Flüchtlings-Drama

Kälte: Griechen schicken Hilfe nach Lesbos

Ein Schiff mit Hilfsgütern für frierende Flüchtlinge ist unterwegs.

Athen hat ein Schiff der Kriegsmarine zur Unterbringung von Flüchtlingen auf der von einem Wintersturm heimgesuchten Insel Lesbos geschickt. Der Truppentransporter "Lesbos" wurde um die Mittagszeit erwartet, teilten die Behörden am Mittwoch mit. Das Schiff bringe Heizlüfter, warme Decken und anderes Material auf die Insel. An Bord der "Lesbos" sollten mehr als 500 Menschen untergebracht werden.

Vorangegangen waren Proteste humanitärer Organisationen und Kritik seitens der EU, Athen kümmere sich nicht ausreichend um die frierenden Menschen auf Lesbos. Etwa 1.000 Migranten und Flüchtlinge harrten seit Tagen in Zelten aus. Auf der Insel sind insgesamt gut 6.000 Migranten und Flüchtlinge. Die meisten von ihnen sind in Containerwohnungen untergebracht. Auf Lesbos herrschten seit dem Wochenende Temperaturen unter dem Gefrierpunkt. Zudem schneite es fast ununterbrochen.

Schneeschmelze

Hoffnung auf eine Änderung des Wetters gab es Mittwochfrüh: Es wehte Wind aus südlichen Richtungen. Das bringt in Griechenland immer wärmeres Wetter. Die Temperaturen sollten um die Mittagszeit auf zwölf Grad Celsius steigen. Das meteorologische Amt warnte vor Überschwemmungen, da der viele Schnee innerhalb weniger Stunden schmelzen werde.
 

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Vermehrt Regenschauer im W und N, sonst meist sonnig. 1/16°

Vor allem im Osten und Südosten scheint bis in den Nachmittag hinein häufig die Sonne, meist ziehen nur ein paar harmlose, lockere Wolkenfelder durch. Ausgehend vom Berg- und Hügelland bilden sich allerdings vorübergehend auch Quellwolken und mit diesen vereinzelt ein paar Regenschauer. Im übrigen Österreich ist es wechselnd bewölkt, die Sonne zeigt sich seltener und am Abend nimmt die Regenneigung mit Annäherung der nächsten Störungszone in Vorarlberg und im Tiroler Oberland wieder zu. Der Wind kommt am ehesten aus Südost bis West, er frischt nur örtlich in freien Lagen mäßig auf. Tageshöchsttemperaturen 10 bis 18 Grad. Heute Nacht: In der Osthälfte zeigt sich der Himmel in der Nacht zunächst meist gering oder zumindest aufgelockert bewölkt, ehe ab den frühen Morgenstunden umfangreiche Wolken einer weiteren Störungszone eintreffen. Vielerorts bleibt es trocken. Von Westen her ziehen deutlich mehr und zunehmend auch kompakte Wolken auf, schließlich breiten sich vom Bodensee bis zum oberösterreichischen Innviertel Regen- und eingelagerte Schauerwolken aus. Die Schneefallgrenze sinkt auf etwa 1500 bis 1200m Seehöhe. Der Wind dreht im Bereich der Störungszone mehrheitlich auf West, bleibt aber schwach bis mäßig. Tiefsttemperaturen minus 2 bis plus 7 Grad.
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