19. Februar 2014 | 13:47 Uhr

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Japan

23 Tote im Schneechaos

Bei den schlimmsten Schneefällen seit Jahrzehnten ist die Opferzahl jetzt auf mindestens 23 angestiegen.

Weltweit scheint das Wetter derzeit verrückt zu spielen: Japan meldet aus mehreren Landesteilen Rekordniederschläge, etwa aus der Provinz Yamanashi. Dort ist die Schneedecke derzeit 114 cm dick. Auch die Hauptstadt Tokio kommt immer wieder zum Erliegen. Auf den Straßen herrscht Chaos, hunderte Menschen wurden verletzt, mindestens 23 tot, Haushalte sind ohne Strom.

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Schlimmstes Schneechaos seit Jahrzehnten:
Seit dem Wochenende herrscht in Japan Ausnahmezustand. Glatte und verschneite Straßen führen zu Unfällen, Bahnlinien wurden unterbrochen.Trotz des Einsatzes der Straßendienste und der Mobilisierung der Armee waren in den Bergen am Montag schon hunderte Fahrer in ihren Autos gestrandet. Mehrere Autohersteller, darunter Toyota und Honda, mussten ihre Produktion teilweise einstellen. Ein zweiter Schneesturm in dieser Woche ließ am Dienstag ganze Regionen zu Katastrophengebieten werden. Ein Helikopter erkundet derzeit die Lage in der Prozinz Saitama.

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Im W noch Schneeschauer, 1/8°

Zur Wochenmitte sorgt Störungseinfluss für wechselhafte Verhältnisse. Während in den Niederungen rund um den Alpenbogen Sonnenschein und dichtere Wolken abwechseln, halten sich am Alpenhauptkamm deutlich mehr dichte Wolken. Am Vormittag regnet und schneit es unergiebig vor allem an der Alpennordseite bei einer Schneefallgrenze zwischen 400 und 1000m Seehöhe. Im Laufe des Nachmittags lässt jedoch auch hier mit steigendem Luftdruck der Niederschlag ganz nach und das Wetter beruhigt sich. Den meisten Sonnenschein gibt es im Nordosten und Südwesten. Der Wind weht meist schwach bis mäßig, im Süden und Osten auch lebhaft aus nördlichen Richtungen. Tageshöchsttemperaturen 7 bis 13 Grad, mit den höchsten Werten im Osten. Heute Nacht: Die Nacht auf den Gründonnerstag startet entlang des Alpenhauptkamms eher bewölkt, überall sonst meist noch gering bewölkt. Im Laufe der Nacht werden die Wolken aber im ganzen Land mehr. Dabei kann es an der Alpennordseite zwischen Innsbruck und Wien leicht regnen oder schneien. Die Schneefallgrenze liegt anfangs um 1000m Seehöhe und sinkt bis zum Morgen auf etwa 700m ab. Der Wind weht meist schwach bis mäßig aus Nordost bis Nord. Tiefsttemperaturen minus 3 bis plus 6 Grad.
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