11. August 2014 | 10:34 Uhr

halong.jpg © REUTERS

Japan

10 Tote nach Taifun "Halong"

Die Zahl der Toten ist nach dem verheerenden Taifun auf 10 gestiegen. Jetzt zieht der Sturm aufs Meer hinaus.

Die zerstörerische Wucht des Taifuns "Halong" hat in Japan nach Medienangaben mindestens zehn Menschen das Leben gekostet. Die Zeitung "Nikkei" verbreitete in ihrer Montagsausgabe die neue Opferzahl, nachdem der Sender NHK zunächst über zwei Tote und 86 Verletzte am Wochenende berichtet hatte. Die nationale Polizeibehörde bestätigte die neuen Zahlen mangels landesweiten Überblicks zunächst nicht.

160 km/h Wind:
"Halong" war am Wochenende mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 160 Stundenkilometern über die japanischen Hauptinseln Honshu und Shikoku hinweggefegt und richtete dabei schwere Schäden an. Fernsehbilder zeigten reißende Flüsse und Wellen, die über Schutzwälle schwappten. Gebäude und Reisfelder wurden überschwemmt, Bäume entwurzelt und Strommasten beschädigt.

Am Wochenende wurden NHK zufolge mehr als 770 Flüge gestrichen, am Montag fielen dann nur noch wenige Verbindungen aus. Am Montagmorgen wurde dem Taifun vom japanischen Wetterdienst nur noch die Stärke eines Sturms attestiert, der zudem aufs Meer hinauszog in Richtung Russland.

Erdbeben verschlimmert die Lage zusätzlich:
Zusätzlich wurde der Norden Japans am Sonntag von einem Erdbeben erschüttert. Das Beben der Stärke 6,0 vor der Küste des Landes richtete aber offenbar keine größeren Schäden an. Eine Tsunami-Warnung wurde nicht ausgegeben, aber mit Blick auf die vorherigen Regenfälle vor Erdrutschen gewarnt.

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Etwas Nebel, oft Sonne, 4/18°

Zunehmender Hochdruckeinfluss sorgt für überwiegend ruhiges Herbstwetter. Frühnebelfelder sind vor allem inneralpin, im Süden und im westlichen Donauraum anzutreffen, lichten sich aber im Laufe des Vormittags. Überall sonst dämpfen den Sonnenschein nur hohe Schleierwolken. Der Nachmittag gestaltet sich ebenfalls recht sonnig, zeitweise ziehen aber auch dichtere Wolken vorüber. Es bleibt jedoch trocken. Der Wind weht meist schwach bis mäßig aus Nordwest. Frühtemperaturen 1 bis 9 Grad, Tageshöchsttemperaturen 15 bis 20 Grad, mit den höchsten Werten erneut im Süden und Westen.
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