18. Oktober 2018 | 20:21 Uhr

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Gespenstisch

Irre! Spinnen überziehen Landschaft mit 1.000-Meter-Netz

Warmes Wetter sorgt für Explosion der Spinnenpopulation am Vistonida-See.

Der Vistonida-See im Norden Griechenlands ist zum Alptraum aller Spinnenfeinde geworden. Hunderttausende der kleinen Tiere haben die Ufer des Gewässers jüngst mit gewaltigen Spinnennetzen eingehüllt - ein seltenes Phänomen, das Biologen dem ungewöhnlich warmen Wetter zuschreiben.

Das Riesennetz sei von einer "Überbevölkerung von Spinnen" gewoben worden, sagte die örtliche Umweltpark-Biologin Euterpe Patetsini dem Sender Alpha TV.

Spinnen haben Überfluss an Nahrung

Demnach habe das für die Jahreszeit ungewöhnlich warme Wetter zu einer Vermehrung von Mücken und Schnaken geführt. Für die Spinnen sei dadurch ein "Überfluss an Nahrung" vorhanden, sagte Patetsini. "Die Wetterbedingungen sind ideal für sie, um sich zu vermehren." Die Netze hängen über Büschen, Zäunen und kleinen Bäumen und haben eine kombinierte Länge von etwa 1.000 Metern.

Die Spinnen gehören zur Gattung Tetragnatha, wegen ihrer langen Körper auch Streckerspinnen genannt. Sie sind bekannt dafür, ihre Netze in der Nähe von Gewässern zu spinnen. Manche Arten sollen sogar auf dem Wasser laufen können. Es wird erwartet, dass die Netzte weniger werden, sobald die Temperaturen sinken und stärkere Regenfälle einsetzen.

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Bewölkt, oft Schauer. 5/15°

Tiefdruckeinfluss sorgt für einen trüben Donnerstag. Sonnenfenster ergeben sich lediglich im Osten und Südosten. Überall sonst ist der Himmel meist grau in grau und es sind Regen und Regenschauer einzuplanen. Der Niederschlagsschwerpunkt liegt dabei im Westen und Südwesten. Im Süden und Südosten sind am Nachmittag auch Gewitter möglich. Die Schneefallgrenze pendelt um 1600m Seehöhe. Der Wind weht schwach bis mäßig aus unterschiedlichen Richtungen. Tageshöchsttemperaturen 10 bis 18 Grad, mit den höchsten Werten im Osten. Heute Nacht: In der Nacht auf Freitag ziehen über ganz Österreich dichte Wolkenfelder und verbreitet regnet es. Am häufigsten regnet es entlang des Alpenhauptkammes und südlich davon, im Verlaufe der Nacht regnet es aber auch immer öfter im Norden und Osten. Kurze Auflockerungen bleiben eher selten. Die Schneefallgrenze sinkt von etwa 1700m auf etwa 1400m Seehöhe ab. Der Wind weht schwach bis mäßig aus unterschiedlichen Richtungen. Die Tiefsttemperaturen der Nacht 1 bis 9 Grad.
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