17. Juli 2019 | 07:27 Uhr

alert.jpg © AFP

Temperaturrekord

Irre: 21 Grad in der nördlichsten Siedlung der Welt

Das nordkanadische Alert liegt nur 900 Kilometer vom Nordpol entfernt.

Einen Temperaturrekord hat die nördlichste dauerhaft bewohnte Siedlung der Erde erlebt. Im nordkanadischen Alert, das weniger als 900 Kilometer vom Nordpol entfernt liegt, wurden am Sonntag 21 Grad Celsius gemessen, wie der kanadische Wetterdienst am Dienstag mitteilte.
 
Der Chef-Meteorologe im kanadischen Umweltministerium, David Phillips, sprach von einer wahren "arktischen Hitzewelle". In Alert liegt die Durchschnittstemperatur im Juli für gewöhnlich bei 3,4 Grad.
 

Absoluter Rekord

Die jetzt gemessenen 21 Grad seien ein "absoluter Rekord", sagte der Meteorologe Armel Castellan. "Das ist eine ziemlich unglaubliche Statistik. Es ist eines von Hunderten Beispielen von Rekorden im Zuge der Erderwärmung."
 
Der bisherige Rekord von 20 Grad in Alert wurde am 8. Juli 1956 gemessen. Seit dem Jahr 2012 wurden an mehreren Tagen Temperaturen zwischen 19 und 20 Grad erreicht.
 
Alert liegt am 82. Breitengrad am Ufer des Arktischen Ozeans. Die Militärbasis wurde eingerichtet, um russische Kommunikation abzufangen. Seit 1950 gibt es dort eine Wetterstation.

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Immer wieder Regenschauer. 4/15°

Eine atlantische Störungszone zieht in abgeschwächter Form langsam über Österreich hinweg. Dabei ist es meist stark bewölkt, ein paar Auflockerungen gibt es am ehesten über dem östlichen Flachland und im Südosten. Außerdem kommt es zunächst vor allem entlang der Alpennordseite und im Nordwesten zu Regen und Regenschauern, die Schneefallgrenze bewegt sich meist zwischen rund 1200 und 1600m Seehöhe. Im Nachmittagsverlauf reißt die Bewölkung vor allem ganz im Westen, aber auch über dem östlichen Flachland wieder auf, die Sonne kommt zum Vorschein. Ein paar mitunter kräftigere Schauer sind dann hauptsächlich in der südlichen Steiermark, in Unterkärnten und dem Südburgenland noch möglich. Der Wind dreht mehrheitlich auf West-Nordwest, meist frischt er nur kurzzeitig mäßig auf, im Donauraum kann er vorübergehend recht lebhaft werden. Frühtemperaturen minus 2 bis plus 7 Grad, Tageshöchsttemperaturen 8 bis 17 Grad.
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