14. September 2017 | 21:59 Uhr

Fangzahn-Aal Harvey © Twitter/@preetalina

"Meeresmonster"

Hurrikan spülte diese Grusel-Kreatur an Land

Was zum Teufel ist das? Diese Frage stellte sich auch seine Entdeckerin und fragte um Rat.

Hurrikan „Harvey“ war vor knapp zwei Wochen vor allem über Texas hinweggezogen und hinterließ eine Spur der Verwüstung. Überschwemmungen, Tote und eine nationale Katastrophe waren das dramatische Resultat.

Dabei starben 60 Menschen. Es entstand zudem ein Sachschaden von bis zu 180 Milliarden US-Dollar (149,5 Milliarden Euro). Doch nach dem großen Sturm kam das große Aufräumen und nicht nur das. Mit dem Wasser kamen auch die Tiere. So haben die Behörden im texanischen Houston vor Alligatoren in den Wohngebieten gewarnt. Auch Schlangen und Nagetiere könnten angesichts der Überflutungen in Wohnhäuser gelangt sein, sagte Feuerwehrchef Samuel Pena.

"Dies ist eine Gefahrenzone", warnte Pena. Er rief die Einwohner der Stadt zudem dazu auf, Atemmasken zu tragen. Da das Wasser teilweise abgezogen sei und die Straßen abtrockneten, könnten nun gefährliche Bakterien in die Luft gelangen. Auch sollten sich die Bürger gegen Tetanus impfen lassen. Den Behörden zufolge sind an der Golf-Küste rund 450.000 Menschen entweder ganz oder teilweise ohne sauberes Trinkwasser.

Kuriose Funde an US-Stränden

Aber auch an den Stränden wurden kuriose Dinge angespült. Es wurden Bilder von einem Strand voll Korallen, tote Fische und Müll gepostet. Aber ein Foto gibt seither Rätsel auf.

An einem Strand in Texas City wurde ein Kadaver eines Meeresbewohners angespült, der seiner Entdeckerin mehr als befremdlich war. Einen länglichen schlangenähnlichen Körper und ein Maul mit langen, spitzen Zähnen musste Preeti Desai vorfinden. Die junge Frau postete das Bild anschließend auf Twitter, um die Community nach Rat zu fragen. Was ist das rätselhafte Monster aus der Tiefe?

„Okay ‚Biologie-Twitter‘, was zum Henker ist das? Gefunden am Strand von Texas City“, schrieb sie dazu.

 


 

Ein Biologe will des Rätsels Lösung wissen. Der Aal-Experte Keeneth Tighe vom Smithsonian Museum of National History glaubt, dass es sich bei dem „Meeresmonster“ um eine Art des Schlangenaals handelt. Genauer definiert wurde das Tier als „Fangzahn-Aal“ oder auch als Conger- oder Röhrenaal.

Für Ersteres würde sprechen, dass der Fangzahn-Aal im Westen des Atlantiks heimisch ist, also auch im Golf von Mexiko. Schwimmer brauchen vor dem Tier übrigens keine Angst haben. Diese Art fühlt sich in 30 bis 90 Metern Tiefe wohl.

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Immer wieder Regenschauer. 4/15°

Eine atlantische Störungszone zieht in abgeschwächter Form langsam über Österreich hinweg. Dabei ist es meist stark bewölkt, ein paar Auflockerungen gibt es am ehesten über dem östlichen Flachland und im Südosten. Außerdem kommt es zunächst vor allem entlang der Alpennordseite und im Nordwesten zu Regen und Regenschauern, die Schneefallgrenze bewegt sich meist zwischen rund 1200 und 1600m Seehöhe. Im Nachmittagsverlauf reißt die Bewölkung vor allem ganz im Westen, aber auch über dem östlichen Flachland wieder auf, die Sonne kommt zum Vorschein. Ein paar mitunter kräftigere Schauer sind dann hauptsächlich in der südlichen Steiermark, in Unterkärnten und dem Südburgenland noch möglich. Der Wind dreht mehrheitlich auf West-Nordwest, meist frischt er nur kurzzeitig mäßig auf, im Donauraum kann er vorübergehend recht lebhaft werden. Frühtemperaturen minus 2 bis plus 7 Grad, Tageshöchsttemperaturen 8 bis 17 Grad.
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