02. September 2016 | 07:50 Uhr

hermine5.jpg © NASA

USA

Hurrikan "Hermine" trifft Florida

Gewaltige Regenmengen erwartet - Gouverneur: "Lebensgefährlich."

Als erster Hurrikan seit mehr als zehn Jahren ist der Sturm "Hermine" auf die Küste Floridas getroffen. Der Hurrikan traf um kurz vor 2.00 Uhr morgens (Ortszeit) am Freitag mit Böen bis zu 130 Kilometern pro Stunde in St. Marks in der Nähe von Tallahassee auf Land, wie das National Hurricane Center mitteilte.

"Lebensgefährlich"

Vor dem langen Feiertagswochenende in den USA warnen die Behörden vor Sturmböen, Starkregen, Überschwemmungen und starkem Wellengang in Florida und weiten Teilen der US-Ostküste. Das National Hurricane Center stufte "Hermine" von einem tropischen Sturm zu einem Hurrikan der niedrigsten Stufe 1 hoch. "Dieser Sturm ist lebensgefährlich", warnte Floridas Gouverneur Rick Scott. Er hatte bereits am Donnerstag vorsorglich für 51 der 67 Bezirke des Bundesstaates den Notstand ausgerufen. Behörden und Schulen sollten am Freitag geschlossen bleiben.

Den Behörden bereitet Sorge, dass sich in Florida viele Zugezogene und Touristen aufhalten, die nicht wissen, wie sie sich bei einem Hurrikan verhalten sollen. Scott rief dazu auf, sich für mindestens drei Tage mit Vorräten zu versorgen.
 

Besonders heftig dürfte es die Gegend um Floridas Hauptstadt Tallahassee treffen, bevor der Sturm in einem Korridor über den Bundesstaat hinweg zieht. In abgeschwächter Form kommt "Hermine" am Freitag und Samstag über Georgia die Küste hoch nach South sowie North Carolina. Der Sturm könnte auch empfindlich die Soja- und Baumwollernte beinträchtigen.
 

 

 

 

Langes Wochenende

Am Montag feiern die USA den "Labor Day" (Tag der Arbeit). Das lange Wochenende gilt traditionell als Ende des Sommers, viele Menschen genießen noch einmal ein paar Tage am Strand oder bei Grillfesten.

Am Freitagmorgen war die Stromversorgung für Zehntausende in Tallahassee unterbrochen, meldete der Sender CNN und warnte vor Sturmfluten und Wellen von zwei bis drei Metern. In Florida regnet es bereits seit Mittwoch sehr stark. "Hermine" könnte nun erhebliche weitere Niederschläge bringen. Als möglicherweise noch gefährlicher stuften die Hurrikanexperten die mit dem Sturm eintreffenden Wellen ein. Das Sturmsystem könne zudem die Bildung von Tornados in Florida begünstigen.

Von einem Hurrikan spricht man, wenn der Tropensturm Böen von 119 Kilometern pro Stunde auslöst. "Hermine" hatte den Meteorologen zufolge bereits am Donnerstagmittag Böen von etwa 100 Kilometern pro Stunde verursacht und wurde zu einem Hurrikan hochgestuft, als die Windgeschwindigkeiten noch stärker wurden. Der bisher letzte Hurrikan in Florida war "Wilma" im Jahr 2005.
 

Prognostizierte Zugbahn des Hurrikans "Hermine"

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Grafik: NHC / NOAA

VIDEO: Hurrikan aus dem Weltall gefilmt

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Unbeständig, im S und SO trocken 3/12°

Im Osten und am Alpenostrand schließen sich letzte Wolkenlücken rasch und von Tirol, von Vorarlberg sowie von Salzburg breitet sich Regen im Laufe des Nachmittags auf alle Landesteile aus. Am längsten trocken bleibt es südlich des Alpenhauptkammes sowie im Südosten Österreichs. Mit den Niederschlägen sinkt die Schneefallgrenze langsam auf Lagen unter 2000m Seehöhe. Der Wind weht zunächst in der Osthälfte teilweise lebhaft aus Südost bis Süd. Bis zum Abend dreht der Wind schließlich zunehmend auf westliche Richtungen und lebt nördlich des Alpenhauptkammes sowie von Oberösterreich ostwärts deutlich auf. Die Nachmittagstemperaturen zwischen 8 und 14 Grad. Heute Nacht: Eine Kaltfront zieht mit dichten Wolken in der Nacht auf Montag von West nach Ost über Österreich und sorgt bis Mitternacht verbreitet für Regen und Regenschauer. Die Schneefallgrenze sinkt langsam auf Lagen zwischen 1700 und 1200m Seehöhe ab. Während der zweiten Nachthälfte lässt schließlich von Westen der Niederschlag nach und die Wolken beginnen aufzulockern. Vor allem am nördlichen Alpenrand ist jedoch noch bis zum Morgen mit Regen und Regenschauern zu rechnen. Der Wind kommt aus West bis Nordwest und weht nördlich des Alpenhauptkammes, im Norden und Osten sowie in den Tälern im Süden mäßig bis lebhaft, in der Höhe auch stark. Die Tiefsttemperaturen 0 bis 9 Grad.
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