27. August 2019 | 07:48 Uhr

madrid.jpg © YouTube Screenshot

Autos mitgerissen

Horror-Unwetter in Madrid: reißende Fluten auf den Straßen

Eisschicht auf den Straßen - U-Bahn- und Flugverkehr in der spanischen Hauptstadt gestört.

Madrid. Heftige Unwetter mit Hagel haben in der Region um die spanische Hauptstadt Madrid Überschwemmungen und zentimeterhohe Eisdecken verursacht. Auf Videos der Zeitung "El Mundo" und anderer Medien war zu sehen, wie die Wassermassen am Montagabend sogar Fahrzeuge mitrissen.
 
 
Besonders betroffen war die Ortschaft Arganda del Rey im Südosten von Madrid. Dort fiel so viel Hagel, dass Straßen mit einer dicken Eisschicht bedeckt waren. Auch in Madrid selbst mussten Straßen und Tunnel sowie mehrere U-Bahn-Linien gesperrt werden. Am internationalen Flughafen Barajas sorgten die Unwetter für Verspätungen, einige Maschinen wurden auf andere Flughäfen umgeleitet.
 
Das Ausmaß der Schäden war zunächst unklar. Berichte über Verletzte gab es erst einmal nicht. "Das Gewitter begann um 18.00 Uhr und dauerte zehn Minuten, aber es war eine einzige Katastrophe", zitierte "El Mundo" den Besitzer einer Bäckerei in Arganda del Rey. Der spanische Ministerpräsident Pedro Sanchez sprach auf Twitter allen Betroffenen seine Solidarität aus. Zugleich dankte er allen Rettungskräften für ihren Einsatz.

Österreich Wetter

  • Jetzt
  • 10
  • 11
  • 12
  • 13
  • 14
  • 15
  • 16
  • 17
  • 18
  • 19
  • 20
  • 21
  • 22
  • 23
  • 0
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
  • 6
  • 7
  • 8

Teils sonnig, teils Wolken oder Nebel. -8/2°

Der Hochdruckeinfluss wird zwar schwächer, dennoch halten sich im Osten ausgedehnte Nebel- und Hochnebelgebiete oft beständig. Hier und da können daraus auch ein paar Schneeflocken fallen. Im westlichen Donauraum lösen sich die Nebelfelder im Tagesverlauf hingegen auf. Ansonsten überwiegt zwar oft der Sonnenschein, es ziehen aber auch einige Wolkenfelder durch, die später von Südwesten her dichter werden. Der Wind kommt meist schwach aus unterschiedlichen Richtungen, lediglich im westlichen Bergland kann sich auflebender Südföhn bemerkbar machen. Tageshöchsttemperaturen zwischen minus 2 und plus 6 Grad und damit vor allem im Osten nicht mehr ganz so kalt, wie zuletzt.
mehr Österreich-Wetter