16. Dezember 2015 | 09:06 Uhr

arktis09.jpg © AFP

1,3 Grad zu warm

Höchste Temperatur in Arktis seit 115 Jahren

Lebensräume von Landtieren und Fischen bedroht.

In der Arktis ist es einer Studie zufolge so warm wie nie in den vergangenen 115 Jahren. Zwischen Oktober 2014 und September 2015 lag die Temperatur 1,3 Grad über dem Durchschnitt der Jahre seit 1900, wie aus dem am Dienstag vorgestellten Bericht "Artic Report Card" hervorgeht. Ein neuer Rekordwert, heißt es in der jährlich erstellten Studie.

Die Eisschicht in der Region habe ihr Jahresmaximum am 25. Februar erreicht und habe damit zwei Wochen früher als im Durchschnitt seit Messbeginn im Jahr 1979 wieder zu schmelzen begonnen. "Die Erwärmung schreitet in der Arktis mehr als doppelt so schnell voran wie anderswo in der Welt", sagte der Chefwissenschaftler der US-Behörde für Wetter- und Meeresforschung (NOAA), Rick Spinrad, bei der Vorstellung des Berichts in San Francisco.

Der Klimawandel stelle "die Arktis vor große Herausforderungen". Dem Bericht zufolge sind etwa die Lebensräume von Walrossen bedroht. Einige Fischarten seien zudem gezwungen, immer weiter nach Norden zu ziehen.
 

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Sonne und Wolken, 9/25°

Beginnend im Westen und Nordwesten ziehen unter leichtem Störungseinfluss bereits am Vormittag einige kompakte Wolken auf, nach und nach setzen im Berg- und Hügelland lokale Regenschauer ein. Weiter nach Osten zu machen sich zwar schon am Morgen hohe Wolken bemerkbar, hier scheint aber am Vormittag überwiegend die Sonne. Am Nachmittag ziehen dann auch hier ausgedehnte Wolken auf, die vereinzelt, meist vom Bergland ausgehend, auch etwas Regen bringen. Der Wind weht vorwiegend schwach bis mäßig aus westlichen Richtungen. Frühtemperaturen 7 bis 13 Grad, Tageshöchsttemperaturen 22 bis 26 Grad.
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