07. August 2014 | 09:31 Uhr

vorschau.jpg © Facebook/Dragan Zare Zaric

Mindestens 1 Toter:

Hochwasser-Alarm in Serbien und Bosnien

Bäche und Flüsse haben in Serbien und Bosnien ganze Dörfer überschwemmt: Zum zweiten Mal in diesem Jahr.

Nach den schweren Überschwemmungen in Serbien und Bosnien Mitte Mai ist die Region erneut von Überflutungen betroffen. Insbesondere im Nordosten Bosniens sind zahlreiche, vor allem kleinere Flüsse wieder über die Ufer getreten, sagte Michael Opriesnig, Vize-Generalsekretärs des Roten Kreuzes, der sich aktuell in der Region aufhält, zur APA. "Die Angst ist natürlich groß."

Diashow: Hochwasser auf dem Balkan

a4.jpg
Topcic Polje/Bosnien
4.jpg
Serbien
Zenica_bosnien.jpg
Zenica/Bosnien
a3.jpg
Topcic Polje/Bosnien
r4.jpg
Lukavac/Bosnien
3.jpg
Serbien
a1.jpg
Topcic Polje/Bosnien
2.jpg
Serbien
5.jpg
Serbien
1.jpg
Serbien
r2.jpg
Lukavac/Bosnien
r3.jpg
Lukavac/Bosnien
6.jpg
Serbien
r8.jpg
Lukavac/Bosnien
r9.jpg
Lukavac/Bosnien
r1.jpg
Lukavac/Bosnien
a6.jpg
Topcic Polje/Bosnien
a7.jpg
Topcic Polje/Bosnien
r7.jpg
Lukavac/Bosnien
r6.jpg
Lukavac/Bosnien
r5.jpg
Lukavac/Bosnien
a5.jpg
Topcic Polje/Bosnien
a2.jpg
Topcic Polje/Bosnien

Zerstörte Häuser, überschwemmte Dörfer und mindestens ein Mensch, der in den Wasser-Fluten sein Leben verloren hat. In Serbien wurde ein Krankenhaus beschädigt, zwei Brücken hat das Wasser einfach weggerissen. In Bosnien stehen ganze Landstriche unter Wasser. Die beiden Länder erleben die zweite schwere Hochwasser-Katastrophe im Jahr 2014.

Video: So sieht es derzeit in Banja Luka aus:

Es tut uns leid. Dieses Video ist nicht mehr verfügbar.

Hochwasser im Mai mit über 60 Toten:
1,6 Millionen Menschen waren alleine in Serbien vom Mai-Hochwasser betroffen, über 50 starben. Fast alle der rund 24.000 Einwohner der Kleinstadt Obrenovac an der Save waren bei der Flut evakuiert worden. Der Gesamtschaden dürfte zwischen 1,5 und 2 Milliarden Euro liegen. In Bosnien machen die Schäden 1,3 Milliarden Euro aus. 350 Soldaten hatte die Europäische Union Ende Mai entsandt. 18.600 Häuser wurden in Bosnien zerstört, 40.000 Menschen mussten fliehen, Tier-Kadaver lösten Seuchen aus, Landminen wurden freigespült.

Video: Zweite Hochwasserflut in Serbien

Es tut uns leid. Dieses Video ist nicht mehr verfügbar.

So gibt es "ziemlich dramatische Überflutungssituationen in einigen Regionen, die teilweise auch schon im Mai betroffen waren", schilderte Opriesnig. Zahlreiche Straßen im Land seien nun gesperrt, etwa "die Direktverbindung zwischen Tuzla und Brcko", sagte Opriesnig. Allerdings würden die Hilfsmaßnahmen jetzt besser anlaufen als bei der großen Katastrophe im Mai.

Opriesnig ist aktuell für einen Projektbesuch im Nordosten Bosniens unterwegs. "Die meisten Häuser sind aufgrund der jetzigen Wettersituation noch nicht getrocknet", sagte er. Dies ist allerdings die notwendige Voraussetzung, um Reparaturarbeiten durchzuführen. Bewohner seien teilweise noch bei Familien und Freunden untergebracht. Allerdings habe "die Bevölkerung immens viel geleistet". Auffällig sei auch, dass "man in einer landwirtschaftlichen Region kaum ein Tier sieht". Der Großteil war beim Hochwasser im Mai verendet.

Österreich Wetter

  • Jetzt
  • 15
  • 16
  • 17
  • 18
  • 19
  • 20
  • 21
  • 22
  • 23
  • 0
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
  • 6
  • 7
  • 8
  • 9
  • 10
  • 11
  • 12
  • 13

Meist viel Sonne, im W. Wolkenaufzug. 0/13°

Unter abnehmendem Hochdruckeinfluss steht abseits der Nebelregionen ein sehr sonniger letzter Februartag bevor. Nebelfelder sind im Donauraum, im Waldviertel aber auch im Südosten zu erwarten und lösen sich bis Mittag meist auf. In weiten Teilen des Landes scheint die Sonne nahezu ungestört, lediglich ein paar harmlose Schleierwolken ziehen durch. Am Nachmittag kommen dann im Westen erste dichtere Wolken auf. Dabei bleibt es vorerst aber noch trocken. Der Wind weht meist nur schwach, im Nordosten mäßig aus östlichen Richtungen, alpennordseitig wird es gebietsweise leicht föhnig. Tageshöchsttemperaturen 11 bis 18 Grad, mit den höchsten Werten im leicht föhnigen Westen. Heute Nacht: Im Westen ziehen schon dichte Wolken und erste Regenschauer auf, Schnee fällt erst oberhalb von rund 1800m Seehöhe. Sonst startet die Nacht gering bewölkt und zum Morgen hin bilden sich gebietsweise Nebel- oder Hochnebelfelder. Der Wind weht nur schwach. Tiefsttemperaturen der Nacht minus 4 bis plus 6 Grad.
mehr Österreich-Wetter