05. Juli 2018 | 06:12 Uhr

Kanada Quebec Hitze © APA/AFP/EVA HAMBACH

Osten besonders betroffen

Hitzewelle in Kanada forderte 17 Tote

Besonders die Region um Montreal leidet unter den hohen Temperaturen.

Bei einer Hitzewelle in Kanada sind in den vergangenen Tagen mindestens 17 Menschen ums Leben gekommen. Allein in der Metropole Montreal in der östlichen Provinz Quebec habe es zwölf Tote gegeben, teilten die Gesundheitsbehörden am Mittwoch (Ortszeit) mit. Weitere fünf Tote gab es örtlichen Medienberichten zufolge in einem ländlichen Gebiet östlich der Stadt.

"Meine Gedanken sind bei den Angehörigen derjenigen, die in Quebec während dieser Hitzewelle gestorben sind", schrieb Kanadas Premierminister Justin Trudeau im Kurznachrichtendienst Twitter. Trudeau warnte, dass die Rekordtemperaturen noch weiter anhalten dürften. "Stellen Sie sicher, dass sie wissen, wie Sie sich und Ihre Familie schützen", schrieb er.

Hitzewarnung

Nach Angaben des Wetterdienstes haben die Temperaturen zuletzt die 34-Grad-Marke geknackt. Angesichts der hohen Luftfeuchtigkeit fühle es sich aber eher wie 40 Grad Celsius an. Die Regierung hat eine Hitzewarnung ausgegeben.

Im Jahr 2010 waren bei einer Hitzewelle in der Gegend von Montreal rund hundert Menschen ums Leben gekommen.

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Vermehrt Regenschauer im W und N, sonst meist sonnig. 1/16°

Vor allem im Osten und Südosten scheint bis in den Nachmittag hinein häufig die Sonne, meist ziehen nur ein paar harmlose, lockere Wolkenfelder durch. Ausgehend vom Berg- und Hügelland bilden sich allerdings vorübergehend auch Quellwolken und mit diesen vereinzelt ein paar Regenschauer. Im übrigen Österreich ist es wechselnd bewölkt, die Sonne zeigt sich seltener und am Abend nimmt die Regenneigung mit Annäherung der nächsten Störungszone in Vorarlberg und im Tiroler Oberland wieder zu. Der Wind kommt am ehesten aus Südost bis West, er frischt nur örtlich in freien Lagen mäßig auf. Tageshöchsttemperaturen 10 bis 18 Grad. Heute Nacht: In der Osthälfte zeigt sich der Himmel in der Nacht zunächst meist gering oder zumindest aufgelockert bewölkt, ehe ab den frühen Morgenstunden umfangreiche Wolken einer weiteren Störungszone eintreffen. Vielerorts bleibt es trocken. Von Westen her ziehen deutlich mehr und zunehmend auch kompakte Wolken auf, schließlich breiten sich vom Bodensee bis zum oberösterreichischen Innviertel Regen- und eingelagerte Schauerwolken aus. Die Schneefallgrenze sinkt auf etwa 1500 bis 1200m Seehöhe. Der Wind dreht im Bereich der Störungszone mehrheitlich auf West, bleibt aber schwach bis mäßig. Tiefsttemperaturen minus 2 bis plus 7 Grad.
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