08. Juli 2015 | 08:43 Uhr

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40 Grad auf Sardinien

Hitze: Italiener brauchen so viel Strom wie nie

Ventilatoren und Klimageräte laufen im ganzen Land auf Hochtouren.

Der Stromkonsum in Italien hat am Dienstag wegen der anhaltenden Hitzewelle einen Rekordhoch erreicht. Wie die Stromgesellschaft Terna mitteilte, erreichte der Stromkonsum 54.300 Megawatt. Die Lage sei unter Kontrolle und es bestehe keine Gefahr von Stromausfällen, teilte Terna mit. Ein Rekordhoch von 40 Grad wurde auf Sardinien gemeldet.

Grund für den hohen Stromverbrauch sind die vielen Ventilatoren und Klimaanlagen, die sich die Italiener gegen die Hitze zugelegt haben und deren Dauerbetrieb die Stromnetze total überlastet. Der starke Stromkonsum belastet die Geldbeutel der Italiener. Italien hat die höchsten Elektrizitätspreise in Europa.

Die Italiener lassen sich den Kampf gegen die Hitze etwas kosten. Um Abkühlung zu finden, greifen die schweißgeplagten Menschen tief in die Tasche und investieren vor allem in Mineralwasser, Erfrischungsgetränke, Eis und Klimaanlagen. Kühlgeräte sind im Stiefelstaat hoch im Kurs. Die Nachfrage ist in den letzten Tagen rasant gestiegen, berichteten italienische Medien.
 

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Vor allem im SW sonnig. 13/24°

Anfangs scheint vor allem im Osten und Südosten noch die Sonne, doch schon bald erfassen dichte Wolken das ganze Land. Danach zeigt sich die Sonne kaum noch. Im Westen und Nordwesten ist es bereits von der Früh weg trüb und nass. Im Tagesverlauf verlagert sich der Niederschlagsschwerpunkt langsam ostwärts. Trocken bleibt es vermutlich nur ganz im Osten, Südosten und Süden. Der Wind weht meist schwach bis mäßig, im Nordosten auch lebhaft aus West bis Nordwest. Tageshöchsttemperaturen 14 bis 22 Grad, mit den höchsten Werten im trockenen Südosten. Heute Nacht: In der Nacht auf Samstag ist es verbreitet dicht bewölkt und oft regnerisch. Der Niederschlagsschwerpunkt liegt zwischen dem Flachgau und dem Mariazeller Land. Am längsten trocken ist es ganz im Süden und ganz im Westen. Hier lockert es auch in der zweiten Nachthälfte immer öfter auf. Der Wind weht meist schwach bis mäßig, an der Alpennordseite am Morgen auch lebhaft aus West. Tiefsttemperaturen der Nacht 8 bis 16 Grad.
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