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04. September 2023 | 10:50 Uhr

Highlights einer Uganda Rundreise © DARIO (#242935741)

Highlights einer Uganda Rundreise

Viele Länder der Welt bieten den Besuchern eine ganze Reihe von besonderen und individuellen Highlights, die es sich zu entdecken lohnt. Das gilt auch für Uganda.

Bei einer Erlebnisreise in dem afrikanischen Land können Besucher aufregende Natur, Nationalparks und Sehenswürdigkeiten in den Städten kennenlernen. Wir geben einen kleinen Überblick über die Highlights des ostafrikanischen Staates.

Uganda-Rundreisen: Viele Möglichkeiten, viel zu sehen

Für einen Urlaub in Uganda bieten sich Erlebnisreisen durch das Land an. Reiseunternehmen ermöglichen ganz verschiedene Varianten und Optionen, mit denen die Vielseitigkeit des afrikanischen Landes aus unterschiedlichen Blickwinkeln entdeckt werden kann.

Auf vielen solcher Touren sind Begegnungen mit der Tierwelt vor Ort ein wesentlicher Punkt. So gibt es ein Gorilla-Trekking und ein Schimpansen-Trekking sowie authentische Safaris. Weitere Highlights der Rundreisen sind Besuche der Nationalparks.

Zusätzlich besteht die Chance, neben der Natur die Kultur des Landes etwas genauer kennenzulernen. Diese spiegelt sich unter anderem in traditionellen Tänze, Musik und Kunst wider. Uganda-Urlauber haben die Wahl, ihre Reise mit viel Guiding zu unternehmen oder die vielen faszinierenden Orte etwas selbstständiger zu entdecken.

Wetterverhältnisse in Uganda: Vorbereitung für die Erlebnisreise durch Uganda

Wer sich auf eine Erlebnisreise durch Uganda begibt, sollte sich vorher mit den klimatischen Bedingungen des Reiseziels auseinandersetzen, um sich entsprechend vorbereiten zu können. Häufig treten im Land warme Temperaturen auf, was für einen Aufenthalt in der Natur optimal ist.

Die mäßige Luftfeuchtigkeit sorgt dafür, dass eine solche Naturreise angenehm bleibt. Die Temperaturen in Uganda schwanken je nach Jahreszeit und Ort zwischen 15 und 35 Grad. Gleichzeitig sollten sich Urlauber auf Regen einstellen. In einigen Fällen sind die Niederschläge mit starken Gewittern verbunden. Besonders regnerische Monate in Uganda sind:

  • März,
  • April,
  • Oktober
  • und November.

Aufgrund der klimatischen Verhältnisse sind vor allem die Monate Januar, Februar sowie Juli bis September für Reisen nach Uganda empfehlenswert.

Besondere Gewässer auf der Uganda-Reise: Flüsse und Seen

Bei einer Erlebnisreise durch Uganda haben Urlauber zunächst die Möglichkeit, eine ganze Reihe von Flüssen und Seen zu entdecken. Einige davon sind weltbekannt, andere eher ein Geheimtipp.

Seen in Uganda

Zu den Seen, die es in Uganda zu bewundern gibt, gehören neben einigen weiteren

  • der Victoriasee,
  • der Bunyonyi See
  • sowie verschiedene Kraterseen.

Der Viktoriasee überzeugt allen voran durch seine Größe. So gibt es keinen tropischen Binnensee auf der Welt, der umfangreichere Ausmaße hat. Er liegt gleichzeitig in Uganda, Kenia und Tansania.

Auf dem See finden sich die Ssese-Inseln, die sich durch idyllische Natur, interessante Tierarten, menschenleere Strände sowie viel Ruhe auszeichnen. Das Albertine Rift Tal wiederum beheimatet eine mittlere zweistellige Zahl von Kraterseen, die ein atemberaubendes Natur-Erlebnis auf der Uganda-Reise bieten.

Der Bunyonyi-See ist vor allem als Heimat ganz verschiedener Vögel bekannt. Insgesamt leben hier 200 größere und kleinere Arten dieser Tiere. Als Ausflugs- und Reiseziel empfehlen sich die vielen Inseln auf dem See, die tolle Einblicke in die Kultur des Landes ermöglichen.

Flüsse in Uganda

Darüber hinaus gibt es einige Flüsse, die im Rahmen eines Uganda-Urlaubs entdeckt werden können. Hierzu gehört der Nil, der das größte Gewässer dieser Art auf der Welt ist und durch mehrere Länder fließt. Bei einer Reise durch Uganda ist der Fluss dementsprechend ein beliebtes Ziel und ein einzigartiges Naturerlebnis.

Vollständig im Land liegt der Sezibwa-Fluss. Er ist ungefähr 150 Kilometer lang und ein echtes Highlight der Naturreise. Das liegt unter anderem an den eindrucksvollen Sezibwa-Fällen.
Der Kafu-Fluss ist mit 180 Kilometern noch ein wenig länger. Er entspringt einem Sumpfgebiet und fließt in Richtung Nordosten. Der Kafu ermöglicht Besuchern ebenfalls einen Blick auf eine malerische Naturkulisse.

Nationalparks – Einzigartige Natur- und Tierwelt für die Erlebnisreise

Besonderen Ruhm genießt das Land im Osten des afrikanischen Kontinents für seine beeindruckenden Nationalparks. Gleich eine ganze Reihe dieser geschützten Naturregionen bieten ansprechende Reiseziele während des Uganda-Urlaubs.

Hier lassen sich Interessierte sehr umfassend viele verschiedene Landschaften sowie die Pflanzen- und Tierwelt entdecken. Zu den bekanntesten Naturgebieten dieser Art in Uganda zählen

  • der Bwindi Impentrable Nationalpark,
  • der Mgahinga Gorilla Nationalpark,
  • der Lake Mburo Nationalpark,
  • der Murchison Falls Nationalpark,
  • der Mount Elgon Nationalpark,
  • sowie der Queen Elisabeth Nationalpark.

Bwindi Impentrable Nationalpark

Highlights einer Uganda Rundreise © gudkovandrey (#98515817)  

Der Bwindi Impentrable Nationalpark liegt im Südwesten Ugandas. Seit dem Jahr 1994 gehört dieses Gebiet zum UNESCO-Weltkulturerbe. Die größte Besonderheit: Hier lebt eine Vielzahl von Berggorillas.

Dementsprechende ist eines der spannendsten Highlights, das Uganda-Urlauber hier erleben können, das Gorilla-Trekking. Dabei haben Besucher die Möglichkeit, die Art in ihrer natürlichen Umgebung zu beobachten. Wie das Schimpansen-Trekking erfreut sich das Gorilla-Trekking einer hohen Beliebtheit.

Die Tiere sind die Menschen gewohnt und können daher problemlos aufgesucht werden. Zum Schutz der Natur und der Art ist die Anzahl der Urlauber, die ein solches Gorilla-Trekking erleben können, jedoch eingeschränkt.

Neben dieser Aktivität bietet der Park eine besondere Naturumgebung aus äußerst dichten Berg- und Regenwäldern – daher auch der Name „Impentrable“, was auf Deutsch so viel wie „undurchdringlich“ bedeutet.

Mgahinga Gorilla Nationalpark

Im Südwesten Ugandas liegt der Mgahinga Gorilla Nationalpark, der neben einer faszinierenden Tierwelt eine traumhafte Naturumgebung bereithält und somit ebenfalls ein attraktives Reiseziel für den Uganda-Urlaub darstellt.

Wie im Bwindi Nationalpark besteht für die Besucher die Möglichkeit, ein Gorilla-Trekking zu unternehmen. Vor Ort lebt eine Gorilla-Familie, die täglich von Urlaubern aufgesucht werden kann.

Eine weitere Besonderheit des Naturgebiets sind mehrere erloschene Vulkane, deren Hänge dicht bewachsen sind. Uganda-Urlauber haben die Option, sie im Rahmen einer Tagestour durch das Gebiet zu entdecken.

Lake Mburo Nationalpark

Der Lake Mburo Nationalpark liegt, wie der Name bereits vermuten lässt, an einem See, der den gleichen Namen trägt. Dieser kann mit einem Boot erkundet werden, außerdem gibt es dort gleich 14 weitere Gewässer dieser Art.

Im Vergleich zu den anderen geschützten Naturgebieten des Landes ist der Park eher klein, trotzdem beherbergt er eine umfangreiche Artenvielfalt aus der Tierwelt. Dazu gehören

  • Zebras,
  • Büffel,
  • Krokodile
  • und Flusspferde.

Zusätzlich gibt es hier verschiedene Antilopenarten, die sich oftmals direkt am Ufer des Lake Mburo aufhalten. Alle, die Vögel beobachten möchten, sollten das Naturgebiet ebenfalls auf die Liste der Ziele der Erlebnisreise durch Uganda aufnehmen.

Murchison Falls Nationalpark

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Der Murchison Falls Nationalpark besteht ebenfalls seit dem Jahr 1952. Er ist mit einer beeindruckenden Fläche von etwas weniger als 3.900 Quadratkilometern das größte Naturgebiet dieser Art in Uganda.

Benannt ist der Park nach den Murchison-Wasserfällen, die ein Teil des Nils und gleichzeitig ganze 42 Meter hoch sind. Dieses Naturspektakel ist ein absolutes Muss auf einer Erlebnisreise durch Uganda.

Wer die Natur besonders nah erleben möchte, kann eine kleine Bootsfahrt auf dem Fluss unternehmen. Zusätzlich gibt es vor Ort eine Tierwelt mit mehr als 400 Vogel- und ungefähr 80 Säugetierarten.

Mount Elgon Nationalpark

Der Mount Elgon Nationalpark bietet sich für eine Kombireise zwischen Uganda und Kenia an, da er zu Teilen in beiden Ländern liegt. Mount Elgon ist ein Vulkankrater mit fünf Gipfeln, der das absolute Highlight der Naturregion darstellt.

Daneben gibt es Höhlen zu bewundern, die Elefanten über einen längeren Zeitraum in die Felsen gestoßen haben. Der Bergregenwald, in dem unter anderem Bananen angebaut werden, ist ein weiterer Höhepunkt. Gleiches gilt für die Sippi-Wasserfälle.

Queen Elisabeth Nationalpark

Der Queen Elisabeth Nationalpark hat eine Größe von etwas weniger als 2.000 Quadratkilometern. Er wurde im Jahr 1952 eröffnet und liegt im Süden Ugandas zwischen dem Eduard See und dem Ruwenzori-Gebirge.

Hinsichtlich der Natur glänzt er vor allem durch eine umfangreiche Vielfalt. Hier gibt es von Seen über Krater bis zu Savannen und Regenwald alles, was Urlaubern eine großartige Naturreise ermöglicht.

Die Tierwelt in diesem Naturgebiet ist nicht minder vielfältig. Vor Ort finden Uganda-Urlauber rund 600 Vogelarten und über 100 verschiedene Formen von Säugetieren. Zu Letzteren zählen Oribis (eine Antilopenart, auch Bleichböckchen genannt), Büffel und Elefanten.

Urbane Erlebnisreise durch Uganda: Sehenswürdigkeiten und Attraktionen in Kampala

Highlights einer Uganda Rundreise © Zach (#344968727)

Eine Erlebnisreise durch Uganda kann außerdem genutzt werden, um große Städte kennenzulernen. Hier erleben Urlauber abseits der Natur die Kultur des Landes und erfahren mehr über die ein oder andere bekannte Sehenswürdigkeit.

Dabei ist vor allem Kampala, die Hauptstadt Ugandas, interessant. Sie grenzt an den bereits erwähnten und weltweit bekannten Victoriasee. Der urbane Lebensraum ist die Heimat von rund 1,7 Millionen Einwohnern.

Die Kasubi Gräber

Eine der aufregendsten Attraktionen in Kampala sind die Kasubi Gräber. Sie haben sowohl aus spiritueller als auch aus historischer und kultureller Sicht eine hohe Relevanz für das Land. Hier liegen die Könige von Buganda begraben.

Seit dem Jahr 2001 gehören die Gräber zum Weltkulturerbe der UNESCO. Uganda-Urlaubern wird eine geführte Tour empfohlen, um die vielen spannenden Hintergründe und Details rund um den Ort vollständig verstehen zu können.

Der Mengo-Palast

Einen dunkleren Teil der Geschichte können die Besucher des Landes während ihrer Erlebnisreise bei einem Besuch des Mengo-Palastes entdecken. In den unterirdischen Tunneln der Residenz wurden nach einem Militärputsch im letzten Jahrhundert politische Gefangene festgehalten.

Wie bei den Kasubi-Gräbern gibt es hier regelmäßige Führungen, die gewisse Einblick ermöglichen. Besonders interessant sind für Besucher sicherlich das dauerhaft brennende Zeremonienfeuer sowie die vielen Infos, die es zu den Königen von Buganda gibt.

Uganda National Moschee

Die Uganda National Moschee ist das wichtigste religiöse Wahrzeichen der Stadt. Sie ist eines der größten Gebäude dieser Art in Afrika. Die Moschee wurde im Jahr 2006 fertiggestellt und umfasst zwei Stockwerke.

Gleichzeitig hat sie ein hohes Minarett. Wer das Gebäude entdecken möchte, hat die Option, eine geführte Tour zu machen, bei der es unter anderem um die Geschichte der Moschee geht.

Uganda Museum

Das Uganda-Museum hält für Urlauber auf ihrer Erlebnisreise eine umfassende Möglichkeit bereit, mehr über die Kultur und Historie des Landes zu erfahren. Gegründet wurde es bereits im Jahr 1908.

Dabei bietet es neben den genannten Themengebieten Exponate zu den Bereichen Wissenschaft, Archäologie und Natur. Bei einem Besuch gibt unter anderem es viele verschiedene Musikinstrumente zu bestaunen.

Zudem haben die Verantwortlichen des Museums ein traditionelles Dorf nachgebaut, anhand dessen die kulturelle Vielfalt der Stämme des Landes gut sichtbar wird. Des Weiteren können die Besucher verschiedene Waffen und landestypische Jagdausrüstung entdecken.

Nakasero-Markt

Ganz praktische Einblicke in das heutige Leben der Menschen in Kampala bietet der Nakasero-Markt. Er ist das wichtigste Handelszentrum der Stadt und besteht bereits seit dem Ende des 19. Jahrhunderts.

Neben dem Outdoor-Bereich gibt es eine Art Markthalle. Auf dem Platz und in den Innenräumen können Produkte aus den verschiedensten Bereichen des Alltags erworben werden. So haben Uganda-Urlauber die Chance, das ein oder anderem Souvenir zu ergattern, das später eine tolle Erinnerung an den Trip bietet.

Des Weiteren gibt es Kleidung und Textilien. Zudem können Touristen die Kulinarik des Landes entdecken. Unter anderem gibt es auf dem Markt gebratene Heuschrecken und anderes typisch ugandisches Fast Food.

Ein kurzer Abstecher in benachbarte Länder

Um noch etwas mehr Kultur im Osten Afrikas kennen zu lernen, besteht die Option, die Reise nach Uganda in Form einer Kombireise mit einem Abstecher nach Ruanda oder Kenia zu verbinden.

Kombireise Uganda und Ruanda

Ruanda ist der südwestliche Nachbarstaat Ugandas. Das Land ist hinsichtlich seiner Fläche im Vergleich zu anderen Staaten in der Region kleiner und beheimatet ungefähr 13,5 Millionen Einwohner.

In Ruanda gibt es für Touristen eine ganze Reihe von Highlights zu entdecken. So hat das Land einige geschützte Naturbereiche zu bieten. Wie in Uganda können Urlauber zum Beispiel im Volcanoes Nationalpark ein Gorilla-Trekking erleben.

Der Akgera Nationalpark wiederum eignet sich optimal für eine kleine Safari entlang des dortigen Flusses. Hier leben neben weiteren Arten Zebras, Giraffen, Nilpferde, Elefanten und Krokodile. Um mehr über die Kultur des Landes zu erfahren, sollten Reisende wiederum das Nationalmuseum in Butare besuchen. Dort gibt es vielseitige historische Einblicke.

Kombireise Uganda und Kenia   

Highlights einer Uganda Rundreise © Michael (#438493986)

Eine Alternative bietet eine Kombireise mit einem Besuch in Uganda und Kenia. Letzteres ist der östliche Nachbar Ugandas. Hier gibt es ebenfalls einige geschützte Naturgebiete, in denen die Besucher die Pflanzen- und Tierwelt erleben können. Dazu gehören

  • der Amboseli Nationalpark,
  • der Hell’s Gate Nationalpark
  • sowie der Lake Nakuru Nationalpark.

Ein weiteres spannendes Erlebnis für eine Naturreise durch das Land ist der Mount Kenya. Das Gebiet um den Berg ist seit dem Jahr 1978 ein UNESCO Biosphärenreservat. Diani Beach wiederum ist ein schöner und ruhiger Strand am Indischen Ozean, den wasserbegeisterte Kenia-Besucher nicht verpassen sollten.

Etwas mehr Trubel gibt es in der Hauptstadt Nairobi. Der Ort hat eine bewegte Geschichte und hält interessante kulturelle Attraktionen bereit. In jedem Fall einen Besuch wert sind das Nationaltheater, das Nationalmuseum und die Nationalbibliothek. Wer kreative Kultur erleben möchte, kann sich nach den vielen Straßenmusikern- und Künstlern umschauen, die in der Stadt aktiv sind.

Fazit

Eine Reise nach Uganda bietet Urlaubern viele spannende Attraktionen. Die Nationalparks geben einen Einblick in die Tier- und Pflanzenwelt. Vor allem das Gorilla-Trekking ist in einigen dieser Naturgebiete eine beliebte Aktivität. Diejenigen, die mehr über die Kultur des Landes erfahren möchten, sollten die Hauptstadt Kampala kennenlernen. Im Rahmen des Trips bietet sich außerdem eine Kombireise mit einem Besuch in Uganda sowie in Ruanda oder Kenia an. Dabei haben Touristen die Möglichkeit, gleich mehrere faszinierende Länder im Osten des afrikanischen Kontinents zu erleben.