19. Mai 2023 | 09:37 Uhr

neukaledonien.jpg © Twitter Alertas RD

Warnungen vor meterhohen Wellen

Heftiges Erdbeben nahe Neukaledonien

Ein heftiges Erdbeben hat es nahe Neukaledonien gegeben. Die Tsunami-Warnung wurde aufgehoben, es gibt aber Warnungen vor meterhohen Wellen. 

 

Nach einem heftigen Erdbeben der Stärke 7,7 nahe der Inselgruppe Neukaledonien ist die Gefahr von gefährlichen Flutwellen gebannt: Wenige Stunden nach dem Beben in der Südsee hob das Frühwarnsystem in den USA seine Tsunami-Warnung wieder auf. Zunächst hatte es eine Warnung unter anderem für Neukaledonien, Vanuatu und Fidschi gegeben. Nachdem anfangs von möglicherweise bis zu drei Meter hohen Wellen in Vanuatu die Rede war, relativierte die Behörde die Angaben später.

 

Schließlich wurde die Warnung ganz aufgehoben. Nach USGS-Angaben gab es aber zahlreiche Nachbeben in der Region mit Stärken von bis zu 5,9. Die Behörden in Vanuatu hatten den Bewohnern der gesamten Inselgruppe geraten, sofort Vorsichtsmaßnahmen zu ergreifen und sich von Küstengebieten in höher gelegene Regionen zu begeben. Auch in Neukaledonien wurden die Menschen aufgefordert, Küstengebiete zu verlassen.

"Unvorhersehbare Fluten an der Küste"

Die Notfallagentur in Neuseeland twitterte, sie verfolge die Situation genau. "Wir gehen davon aus, dass es in den Küstengebieten Neuseelands starke und ungewöhnliche Strömungen und unvorhersehbare Fluten an der Küste geben wird", hieß es. Für Australien gab es der dortigen Meteorologiebehörde zufolge keine Bedrohung.

 

Das Beben ereignete sich in mehr als 37 Kilometern Tiefe südöstlich der Loyalitätsinseln, die ein Teil des französischen Überseegebiets Neukaledonien sind. Auf den Inseln des Archipels leben rund 18.000 Menschen. Neukaledonien mit 270 000 Einwohnern befindet sich im südlichen Pazifik, 1.500 Kilometer östlich von Australien und nördlich von Neuseeland. 

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Teils Frühnebel, im S Wolken. Sonst sonnig. 4/17°

Einige Nebel- und Hochnebelfelder halten sich zäh, gebietsweise, vor allem im Norden, streifen auch noch ein paar stärkere Wolkenfelder durch. Im Südwesten wird die Staubewölkung von Süden her zunehmen dichter und hier kann es stellenweise auch ein wenig regnen. Ungestört sonnig ist es meist in den föhnigen Gebieten an der Alpennordseite, aber auch sonst wird es im Tagesverlauf freundlicher und teils auch noch sonnig. Im Bergland weht teils föhniger Südwind. Außerdem bläst der Wind aus Südost bis Süd im Nordosten gebietsweise sehr lebhaft. Die Temperaturen erreichen 12 bis 21 Grad, die höchsten Werte gibt es dabei im föhnigen Westen.
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