03. Februar 2017 | 06:08 Uhr

Golfstrom © Getty Images

Horrorszenario

Golfstrom vor dem Kollaps: Das droht uns

Forscher schlagen Alarm: Klima in Europa könnte sich drastisch verändern.

Forscher sind bereits seit Jahren besorgt, dass die Meeresströmung durch die Erderwärmung abschwächen könnte. Bislang ist man allerdings davon ausgegangen, dass dies frühestens in einigen Jahrhunderten der Fall sein könnte. Dabei wurde allerdings ein wichtiger Faktor wohl nicht hinreichend berücksichtigt – nämlich die Veränderung der Salzkonzentration im strömenden Meereswasser. Die Umwälzströmung ist offenbar wesentlich instabiler als angenommen.

Dramatische Folgen

Dies hat zur Folge, dass sich der Golfstrom bereits in diesem Jahrhundert deutlich verlangsamen wird. Die Forscher gehen sogar davon aus, dass es in 300 Jahren zum völligen Kollaps kommt. Die Folgen für Europa wären dramatisch. In Nordeuropa sowie den Britischen Inseln würde es gleich um 7 Grad kälter werden – die Gebiete werden wohl unbewohnbar. Auch in Mitteleuropa müsste man sich auf viel kältere Temperaturen einstellen. Manche Forscher befürchten sogar eine neue Eiszeit.

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Bewölkt, einzelne Schneeschauer -4°/+2°

Von nur wenigen Sonnenfenstern abgesehen dominieren am Sonntag verbreitet dichte Wolken. Diese sorgen zunächst vor allem im Westen und Norden, später schließlich auch in Teilen Niederösterreichs, in Wien und im Burgenland für einsetzenden Schneefall. Der Niederschlagsschwerpunkt liegt aber weiter am nördlichen Alpenrand. Am Alpenostrand können sich mitunter auch ein paar Regentropfen in den Niederschlag mischen. Vereinzelt kann Straßenglätte nicht ausgeschlossen werden. Weitgehend trocken bleibt es von Osttirol ostwärts. Der Wind aus West bis Nord weht schwach bis mäßig, im Bergland auch lebhaft. Mit minus 4 bis plus 5 Grad sind die Tageshöchsttemperaturen erreicht. Heute Nacht: Mit vielen dichten Wolken geht es in die Nacht auf Sonntag. Diese Wolken bringen zunächst nördlich des Alpenhauptkammes sowie im Norden und Osten noch Schneefall. Im Laufe der Nacht verlagert sich der Schneefall jedoch immer mehr an den Alpennordrand. Außerdem lockert stellenweise die Bewölkung auf. Der Wind kommt schwach bis mäßig, in der Tauernregion auch lebhaft bis stark auf Nordwest. Bis zum Morgen sinken die Temperaturen auf minus 13 bis minus 2 Grad. Inneralpin kann es in windgeschützten Becken aber auch noch stärker auskühlen.
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