03. August 2022 | 12:18 Uhr

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Wegen Trockenheit

Gartenschlauch-Verbot in England

In südenglischen Regionen wurde ein Gartenschlauch-Verbot wegen der Trockenheit verhängt. Bußgelder von bis zu 1.200 Euro drohen.

In den südenglischen Regionen Kent und Sussex dürfen wegen der anhaltenden Trockenheit vorerst keine Gartenschläuche und Rasensprenger mehr benutzt werden. Der Versorger South East Water kündigte am Mittwoch ein temporäres Verbot an, das ab dem 12. August bis auf weiteres gelten soll. Bei Verstößen drohen Bußgelder von bis zu 1.000 Pfund (rund 1.200 Euro).

Im Südosten seien nur acht Prozent der sonst üblichen Durchschnittsmenge an Regen gefallen. Auch im August und September gehen die langfristigen Prognosen von ähnlichen Witterungen aus. "Die Nachfrage nach Wasser hat diesen Sommer alle bisherigen Rekorde gebrochen", hieß es in einer Mitteilung des Versorgers. Man habe täglich zusätzliche 120 Millionen Liter aufbereitet - so viel, als würde man vier zusätzliche weitere Städte versorgen. Nun sehe man sich gezwungen, den Verbrauch zu beschränken. Damit wolle man den Alltagsgebrauch absichern und die Umwelt schützen, hieß es.

Zuvor war ein solches Verbot bereits auf der Isle of Man verhängt worden. Nach offiziellen Daten war der Juli der trockenste Monat in Großbritannien seit 1935.