21. November 2025 | 13:24 Uhr

Bangladesch © AFP

Stärke 5,5

Fünf Tote und dutzende Verletzte bei Erdbeben in Bangladesch

 In Bangladesch hat ein Erdbeben der Stärke 5,5 am Freitag die Umgebung der dicht besiedelten Hauptstadt Dhaka erschüttert.  

Wie die Regierung mitteilte, gab es mindestens fünf Tote und etwa hundert Verletzte. Nach Angaben der US-Erdbebenwarte USGS befand sich das Zentrum des Bebens nahe der Stadt Narsingdi, nur etwa 33 Kilometer von Dhaka entfernt. Als der Erdstoß um 10.38 Uhr (Ortszeit, 05.38 Uhr MEZ) Dhaka erschütterte, waren viele Menschen zu Hause.

Der Freitag ist im mehrheitlich muslimischen Bangladesch der erste Tag des Wochenendes. Viele Menschen rannten panisch ins Freie. "Wir spürten einen starken Ruck, und die Häuser schwankten wie Bäume", berichtete der Anrainer Suman Rahman. "Die Treppenhäuser waren verstopft, weil die Leute nach unten rannten. Alle hatten schreckliche Angst, die Kinder weinten." Die Feuerwehr teilte mit, einige Menschen seien durch Ziegelsteine und losen Zement verletzt worden, die von im Bau befindlichen Gebäuden fielen.

Interims-Regierungschef Muhammad Yunus erklärte, unter den fünf Toten sei auch ein Kind. Unter den etwa hundert Verletzten seien Studierende einer Universität und Beschäftigte einer Fabrik. Neun Schwerverletzte wurden nach Angaben des Gesundheitsministeriums in verschiedene Krankenhäuser der Hauptstadt gebracht. Die Regierung habe die Behörden angewiesen, die Rettungsmaßnahmen in den betroffenen Gebieten zu verstärken, hieß es in der Erklärung aus dem Büro von Yunus.

Allein drei Tote gab es den Angaben zufolge im Altstadtviertel Armanitola, wo Trümmerteile eines achtstöckigen Gebäudes auf eine Straße stürzten. Der Anrainer Sakib Hossain berichtete, er sei zusammen mit Kunden einer Fleischerei auf die Straße gerannt und habe die Versorgung von Verletzten beobachtet. Später habe er erfahren, "dass drei von ihnen gestorben sind".

Nach Angaben der Meteorologiebehörde dauerte das Beben 26 Sekunden. Die USGS warnte vor vielen Opfern und erheblichen Schäden.

Auch in Indien war das Erdbeben zu spüren. In der Millionenstadt Kolkata, die gut 300 Kilometer vom Epizentrum entfernt ist, flohen Menschen aus Gebäuden. "Ich spürte ein Zittern und mein Bett bewegte sich", berichtete der 66-jährige Sumit Dutta. "Ich rannte aus meinem Zimmer." Berichte über Verletzte oder Schäden in Indien lagen zunächst aber nicht vor.

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