11. August 2016 | 08:40 Uhr

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Feuer "unkontrollierbar"

Frankreich: Waldbrände außer Kontrolle

Bis zu 8.000 Häuser nördlich von Marseille sind von Flammen bedroht.

Waldbrände im Süden Frankreichs haben 2.700 Hektar Land verwüstet und mehrere Häuser zerstört. 1.500 Einsatzkräfte seien mobilisiert worden, um die Flammen nahe der zweitgrößten französischen Stadt Marseille zu bekämpfen, wie die dortige Feuerwehr am Mittwoch mitteilte. Die Lage sei "außer Kontrolle" geraten, hieß es in einer Erklärung.

Die Brände wüteten mit großer Kraft und breiten sich schnell aus. Das Feuer war am Nachmittag in dem etwa 30 Kilometer nördlich von Marseille gelegenen Stadt Vitrolles ausgebrochen.

Feuer "unkontrollierbar"

Etwa tausend Einwohner von Vitrolles mussten nach Angaben der Stadtverwaltung ihre Häuser verlassen. Weitere 6.000 bis 8.000 seien von den Flammen bedroht. "Das Feuer ist überall, es ist unkontrollierbar", sagte ein Polizist am Abend in Vitrolles. Die Feuerwehr berichtete von einem Verletzten in der Ortschaft Rognac.

Innenminister Bernard Cazeneuve besuchte am Abend die Einsatzzentrale in Aix-en-Provence. Es werde "alles getan, damit das Feuer nicht auf die Städte übergreift, insbesondere nicht auf Marseille", sagte er. Der Brandgeruch war in der Nacht auf Donnerstag in Marseille bereits wahrnehmbar.
 

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Erst sonnig, später Wolken, 20/24°

Ein Zwischenhoch sorgt für einen ruhigen und sehr sonnigen Samstag. Einzelne inneralpine Frühnebelfelder lichten sich heute meist bald. Die noch vorherrschende nächtliche Restbewölkung im Südosten und Osten lockert im weiteren Verlauf allmählich auf. Danach dominiert in den meisten Landesteilen der Sonnenschein. Nur im Berg- und Hügelland bilden sich ab der Mittagszeit Quellwolken, mit kurzen Regenschauern ist aber meist nur inneralpin und im Süden zu rechnen. Der Wind weht nur schwach. Tageshöchsttemperaturen 19 bis 26 Grad. Heute Nacht: Letzte Restwolken und etwaige Regenschauer klingen in den Abendstunden vollständig ab, danach geht es landesweit gering bewölkt bis wolkig durch die Nacht, vor allem hohe Schleierwolken ziehen von Nordwesten her über den Nachthimmel. Abschnittsweise kann es aber auch sternenklar sein. In den frühen Morgenstunden können sich vor allem inneralpin sowie im Süden und Südosten Nebelfelder bilden. Der Wind weht nur schwach. Tiefsttemperaturen 5 bis 14 Grad.
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