22. Juli 2019 | 09:41 Uhr

Wein © Getty Images

Hitzewelle

Frankreich: Hitze sorgt für Wein-Schock

Hitzewelle in Frankreich schmälert heurige Weinproduktion deutlich

Frankreich rechnet angesichts der Hitzewelle in diesem Sommer mit einem deutlichen Rückgang bei der Weinproduktion. Sie gehe im Vergleich zu 2018 voraussichtlich um sechs bis 13 Prozent zurück, teilte das Landwirtschaftsministerium in Paris am Samstag unter Berufung auf Schätzungen mit.
 
Demnach werden dieses Jahr womöglich nur zwischen 42,8 und 46,4 Millionen Hektoliter Wein produziert - so wenig wie seit fünf Jahren nicht mehr. Verantwortlich für den erwarteten Rückgang sei insbesondere die Hitzewelle Ende Juni. Die Weinstöcke hätten unter "klimatisch ungünstigen Bedingungen" geblüht, erklärte das Ministerium.
 
Davon betroffen waren demnach insbesondere die westlichen Anbaugebiete wie Charente, Bordelais und das Loire-Tal. In den südfranzösischen Regionen Gard, Herault und Var habe die Hitze zu "Brandflecken" auf Trauben und damit zu Produktionsverlusten geführt. Anders als die heißen Temperaturen sorgten Hagelstürme nur begrenzt für Schäden bei den französischen Winzern.

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Viel Sonne, wenige Frühnebelfelder. 3/14°

Gebietsweise in Oberösterreich, generell in Donaunähe sowie in einigen Becken und Täler startet der Tag mit lokalem Frühnebel. Nach dessen Auflösung scheint die Sonne verbreitet, oft strahlt sie von einem nahezu wolkenlosen Himmel. Leichte Trübungen durch Saharastaub werden vor allem im Westen erwartet. Der Wind weht meist nur schwach, im oberösterreichischen Zentralraum tagsüber teils mäßig aus Ost. Die Frühtemperaturen umspannen minus 4 bis plus 5 Grad, die Tageshöchsttemperaturen liegen zwischen 10 und 18 Grad.
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