23. August 2019 | 16:34 Uhr

amazonas © NASA

Klima-Katastrophe

Finnischer Premier über Amazonas-Brände: EU muss "sofort handeln"

Rinne: Bedrohung für gesamten Planeten 

Helsinki. Angesichts der Brände im Amazonas hat der finnische Regierungschef Antti Rinne die EU zum Handeln aufgerufen. Die Waldbrände im brasilianischen Regenwald seien eine "Bedrohung für den gesamten Planeten", sagte Rinne am Freitag. "Wir müssen sofort handeln."
 
Vor dem Hintergrund des Klimawandels könne die Welt solche Brände nicht ertragen. Finnland hatte Anfang Juli den EU-Ratsvorsitz übernommen. Dort werde man das Thema besprechen, teilte Rinne mit. Auch mit der EU-Kommission habe er sich in Verbindung gesetzt.
 
"Wir müssen herausfinden, ob es etwas gibt, das die Europäer Brasilien anbieten können, um zukünftig solche Brände zu verhindern", sagte Rinne weiter. Er sei "zutiefst besorgt" über die Haltung, die Brasilien in Bezug auf seine eigenen Wälder angenommen habe. Der brasilianische Präsident Jair Bolsonaro hatte sich am Donnerstag Ratschläge aus dem Ausland verbeten und von einer kolonialistischen Denkweise gesprochen.

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Der Vormittag bringt vor allem an der Alpennordseite sowie im Norden viele Wolken und auch durchziehende Regenschauer. Sonst ist es meist noch trocken und auch zeitweise sonnig. Am Nachmittag ist es im Westen schon länger sonnig und meist trocken und auch im Norden und Osten lockern die Wolken nach Durchzug lokaler Schauer langsam auf. Im Süden und Südosten hingegen muss am Nachmittag dann mit lokalen Schauern gerechnet werden. Der Wind weht schwach bis mäßig aus West bis Nordwest. Tageshöchsttemperaturen 15 bis 21 Grad.
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