08. Oktober 2015 | 10:50 Uhr

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Abgeschwächt

Ex-Hurrikan "Joaquin" trifft Europa

Joaquin wird am Wochenende Portugal und Spanien erreichen.

Der ehemalige Hurrikan "Joaquin" hat sich auf seinem Weg über den Atlantik weiter abgeschwächt und firmiert mittlerweile als außertropisches Sturmtief.

Derzeit befindet sich Joaquin nordwestlich der Azoren und bewegt sich mit einer Geschwindigkeit von knapp über 50 km/h in Richtung Osten. Die höchsten Windgeschwindigkeiten betragen noch 100 km/h.

Am Wochenende wird das System den Norden der iberischen Halbinsel erreichen und an der Küste für raue See, Regen und Sturmböen sorgen. Eine zerstörerische Kraft wie das im Vorjahr ebenfalls aus einem Hurrikan hervorgegangene Orkantief "Gonzalo" wird Joaquin bei weitem nicht erreichen. Denn: Zwischen Joaquin und dem europäischen Festland liegt ein Hochdruckgebiet, das wie eine Wand wirkt und den Ex-Hurrikan bremst.

Dennoch wird Joaquin laut aktuellen Prognosen in Portugal und Spanien stärkere Regenfälle bringen, auch Sturmspitzen von bis zu 80 km/h sind möglich. Zu Überflutungen soll es allerdings nicht kommen.

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Sonne-Wolken, im O vermehrt Schauer. 0/14°

In der ersten Tageshälfte muss zumindest im Donauraum und in einigen Tälern und Becken mit Nebel- oder Hochnebelfeldern gerechnet werden. In der Westhälfte Österreichs wird es zunehmend sonnig, in Vorarlberg und Tirol vielerorts sogar nahezu wolkenlos. Weiter im Osten entstehen hingegen vor allem am Nachmittag ausgehend vom Berg- und Hügelland immer häufiger Quellwolken und in der Folge auch ein paar Regenschauer. Am Abend klingen diese großteils wieder ab. Der Wind bleibt überwiegend schwach. Frühtemperaturen minus 4 bis plus 5 Grad, Tageshöchsttemperaturen 9 bis 16 Grad.
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