09. Februar 2017 | 10:36 Uhr

bluejet2.jpg © ESA

Gewitter aus dem All

ESA untersucht Phänomen der blauen Blitze

ISS-Astronaut bannte das Wetterphänomen auf Film.

Ein dänischer Astronaut hat im Weltall Fotos von blauen Blitzen geschossen, die bei Gewittern nach oben aus der Wolkendecke herausschießen. Bei seiner Mission auf der Internationalen Raumstation (ISS) sei es Andreas Mogensen 2015 gelungen, mit einer besonders sensiblen Kamera Bilder von dem Phänomen in rund 18 Kilometern Höhe zu machen, berichtete die Europäische Weltraumorganisation (ESA).



Kobolde, Elfen und Strahlen

Vor Jahrzehnten hatten Piloten erstmals sogenannte Sprites (Kobolde) beobachtet - Blitze, die sich bei Gewittern oberhalb der Wolken entluden und die so flüchtig wie Geistererscheinungen waren. Neben den Blue Jets gibt es noch weitere Erscheinungsformen: die Red Sprites (Roten Kobolde) und die Elves (Elfen). Satelliten hätten zwar bereits versucht, das Phänomen einzufangen, hieß es von der ESA. Sie hätten aber keinen guten Winkel gehabt, um Daten sammeln zu können.

Ein 160 Sekunden langes Video von Mogensen zeigt 245 leuchtende Blitze, die aus der Spitze eines Wolkenturms schießen. "Es passiert nicht jeden Tag, dass man ein neues Wetterphänomen auf Film einfangen kann, deshalb bin ich sehr froh über das Ergebnis - aber vor allem, weil Forscher diese faszinierenden Gewitter bald genauer untersuchen können", sagte der Astronaut.
 

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Immer wieder Regenschauer. 4/15°

Eine atlantische Störungszone zieht in abgeschwächter Form langsam über Österreich hinweg. Dabei ist es meist stark bewölkt, ein paar Auflockerungen gibt es am ehesten über dem östlichen Flachland und im Südosten. Außerdem kommt es zunächst vor allem entlang der Alpennordseite und im Nordwesten zu Regen und Regenschauern, die Schneefallgrenze bewegt sich meist zwischen rund 1200 und 1600m Seehöhe. Im Nachmittagsverlauf reißt die Bewölkung vor allem ganz im Westen, aber auch über dem östlichen Flachland wieder auf, die Sonne kommt zum Vorschein. Ein paar mitunter kräftigere Schauer sind dann hauptsächlich in der südlichen Steiermark, in Unterkärnten und dem Südburgenland noch möglich. Der Wind dreht mehrheitlich auf West-Nordwest, meist frischt er nur kurzzeitig mäßig auf, im Donauraum kann er vorübergehend recht lebhaft werden. Frühtemperaturen minus 2 bis plus 7 Grad, Tageshöchsttemperaturen 8 bis 17 Grad.
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