24. Juni 2017 | 07:56 Uhr

201706249962.jpg © AFP

Schwere Regenfälle

Erdrutsch in China: 141 Menschen verschüttet

Ursache schwere Regenfälle - Rettungsarbeiten sind angelaufen

Bei einem massiven Erdrutsch sind in Südwestchina mehr als 141 Dorfbewohner verschüttet worden. Wie das staatliche chinesische Fernsehen berichtete, rief Präsident Xi Jinping die Rettungsmannschaften zu größten Anstrengungen auf, um noch Überlebende zu finden. Das Unglück passierte am Samstag in der Früh (Ortszeit) im Kreis Mao in der südwestchinesischen Provinz Sichuan.

Es bot sich ein Bild der Zerstörung: Auf hunderten Metern waren nur noch Geröllmassen und Felsen zu sehen. Hunderte von Helfern waren im Einsatz. Der Erdrutsch sei durch heftige Regenfälle ausgelöst worden, berichtete das Parteiorgan "Volkszeitung". Ob Chancen bestanden, noch jemanden lebend zu finden, war unklar.

Nach Angaben der Staatsmedien wurde das Dorf Xinmo mit rund 46 Haushalten verschüttet. Die Erdmassen hatten sich von einem hohen Berghang gelöst. Seit Wochen gehen in China bereits heftige sommerliche Regenfälle nieder, die jedes Jahr schwere Überschwemmungen und häufig auch Erdrutsche auslösen. Das Unglück passierte in einer hügeligen Gegend von Sichuan, die von den Minderheiten der Tibeter und der Qiang bewohnt wird.

 

Österreich Wetter

  • Jetzt
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
  • 6
  • 7
  • 8
  • 9
  • 10
  • 11
  • 12
  • 13
  • 14
  • 15
  • 16
  • 17
  • 18
  • 19
  • 20
  • 21
  • 22
  • 23

Warmfront mit Regen, im S sonniger, -5/+6°

Von Westen her treffen in rascher Folge Störungszonen ein und bringen recht verbreitet Regen und Schneefall. Vor allem am Nachmittag und bis in die Nacht hinein fällt im Westen kräftiger Regen oder Schneefall. Die Schneefallgrenze steigt von 500 bis 700m tagsüber auf 900 bis 1300m Seehöhe an. Ganztägig trocken und zeitweise sonnig bleibt es im Süden und Südosten. Der Wind weht zunehmend mäßig bis lebhaft aus West, nur ganz im Osten und im Süden bleibt es windschwach. Tageshöchsttemperaturen 2 bis 10 Grad. Heute Nacht: In der Nacht auf Sonntag zieht eine Warmfront weiter ostwärts und so breiten sich dichte Wolkenfelder und Regen vom Westen Österreichs entlang der Alpennordseite bis in den Osten aus. Die Schneefallgrenze steigt von rund 900 bis 1200m auf 1500m Seehöhe an. Im Süden und Südosten bleibt es niederschlagsfrei. Der Wind weht mit dem Frontdurchzug in den Niederungen mäßig aus West, lediglich im Süden und Südosten ist es windschwach. Tiefsttemperaturen zwischen minus 3 und plus 5 Grad.
mehr Österreich-Wetter