05. September 2014 | 09:25 Uhr

bosnien.jpg © REUTERS

Erdbeben in Bosnien

34 Kumpel in Kohlemine eingeschlossen

Nach einem Erdbeben sind 34 Bergleute in einer Kohlemine gefangen.

Nach einem Grubenunglück in Zentral-Bosnien sind 34 Bergleute rund einen halben Kilometer unter der Erde eingeschlossen. Das Unglück in der Kohlemine in Zenica sei durch ein Erdbeben ausgelöst worden, teilten die Behörden am Freitag mit. Die Erdstöße am Vortag hätten dazu geführt, dass sich schwere Gesteinsbrocken gelöst hätten und Teile der Stollen blockierten.

Rettungsaktion angelaufen:
Den Eingeschlossenen gehe es gut, und sie hätten unter Tage genügend Luft. An ihrer Rettung werde gearbeitet, hieß es. Zwei Arbeiter wurden den Angaben zufolge bei dem Unglück verletzt und ins Krankenhaus gebracht. Die Rettungsarbeiten würden voraussichtlich noch mehrere Stunden dauern.

Das Erdbeben der Stärke 3,5 hatte sich am Donnerstagnachmittag ereignet. Sein Zentrum lag etwa 53 Kilometer nordwestlich der bosnischen Hauptstadt Sarajevo. Infolge des Bebens gab es in der Mine eine Gasexplosion, mehrere Stollen wurden blockiert. Die eingeschlossenen Bergleute befinden sich in einer Tiefe von rund 600 Metern. Weitere Schäden wurden in Bosnien nach dem Beben nicht gemeldet.

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Unbeständig, Schauer und Gewitter. 17°/27°

Zunächst sind am Samstag noch einige Restwolken unterwegs, die den sonnigen Start in den Tag verzögern. Nach Wolkenabzug verläuft der Tag im Norden und Osten des Landes meist sonniges und zunächst auch trockenes Wetter. Am Nachmittag bilden sich einige dichtere Quellwolken mit teils gewittrigen Schauern. Am längsten trocken bleibt es ganz im Osten. In den übrigen Landesteilen ziehen dagegen von der Früh weg immer wieder Wolken durch, die Regenschauer mit sich bringen. Am Nachmittag ist dann verbreitet mit Schauern und Gewittern zu rechnen. Der Wind weht abseits der Gewitter schwach bis mäßig, im Donauraum auch lebhaft aus West. Die Tageshöchsttemperaturen erreichen zwischen 23 und 32 Grad, mit den höchsten Werten im Osten.
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