17. Jänner 2023 | 09:57 Uhr

california.jpg © DAVID MCNEW / AFP / APA

Kalifornien

Ende der Unwetterserie in Sicht

Nach bisher 19 Todesopfern rechnen Meteorologen mit einem Ende der Unwetterserie in Kalifornien. 

In Kalifornien ist nach wochenlangen verheerenden Unwettern mit bisher 19 Toten in den kommenden Tagen zunächst ein Ende in Sicht. "Der Regen wird am Montagabend endlich aufhören", hieß es in einer Mitteilung des Nationalen Wetterdienstes. Damit beginne nach wochenlangem, unerbittlichem Starkregen allem Anschein nach eine Trockenperiode. Zuvor stehe dem sonst sonnenverwöhnten US-Bundesstaat aber noch ein weiteres Unwetter bevor, hieß es.

Unwetter soll weiterziehen

In Kalifornien und anderen Bundesstaaten im Südwesten der USA sei am Montag mit weiteren Regenfällen und Schnee in den Gebirgsketten zu rechnen. Besonders starke Niederschläge würden im Süden Kaliforniens und im östlich angrenzenden Bundesstaat Arizona erwartet. Der Wetterdienst warnte dort angesichts der bereits nassen Böden vor weiteren Überschwemmungen. In der Nacht auf Dienstag werde das Unwetter dann Richtung Osten weiterziehen, hieß es. "Es sieht nach einer Trockenperiode aus, wie wir sie seit dem Tag nach Weihnachten - als alles begann - nicht gesehen haben", zitierte die "Los Angeles Times" den Meteorologen Eric Kurth.

cali.jpg © EPA/CAROLINE BREHMAN

Biden rief Katastrophenfall aus

Nach Ende des Regens könnten dann längerfristige Wiederaufbauarbeiten in den stark betroffenen Gebieten beginnen, hieß es. Der Westküstenstaat wird seit dem 27. Dezember von schweren Winterstürmen, Überschwemmungen, Erdrutschen und Schlammlawinen heimgesucht. Am Wochenende rief Präsident Joe Biden den Katastrophenfall für Kalifornien aus. Die Schäden werden laut örtlichen Medien bisher auf rund eine Milliarde Dollar (etwa 920 Millionen Euro) geschätzt.

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Im W viel Sonne, im O mehr Nebel, -5/+4°

Von Vorarlberg entlang der Alpennordseite bis Oberösterreich scheint abseits lokaler Nebel- und Hochnebelfelder die Sonne verbreitet. Weiter im Osten und Süden liegen hingegen in tiefen Lagen und im Waldviertel verbreitet Nebel und Hochnebel zäh. Chancen auf sonnige Aufhellungen bleiben gering. Mitunter können aus der feuchten Schicht auch ein paar Schneeflocken fallen. Oberhalb des Hochnebels scheint aber auch hier die Sonne. Der Wind aus Ost bis Süd frischt im Bergland und im Osten Österreichs deutlich auf. Die Nachmittagstemperaturen je nach Wolken, Nebel und Sonne minus 2 bis plus 9 Grad, mit den höchsten Werten im föhnigen Westen. Heute Nacht: In tiefen Lagen sowie auch Waldviertel liegen in der Nacht auf Dienstag Nebel und Hochnebel von unterschiedlicher Beständigkeit. Abseits des Nebels, vor allem aber im Bergland, verläuft die Nacht hingegen zunächst gering bewölkt. Von Süden ziehen aber allmählich mehr und mehr Wolken auf und mit diesen setzen in Osttirol und Oberkärnten Regen und Schneefall ein. Der Wind weht in den Föhntälern an der Alpennordseite sowie im Osten Österreichs mäßig bis lebhaft, sonst schwächer aus Ost bis Süd. Die Tiefsttemperaturen minus 9 bis plus 1 Grad.
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