08. Mai 2017 | 12:04 Uhr

eisberg27.jpg © Reuters

Wasserknappheit

Emirate wollen Eisberge in die Wüste schleppen

Eisberge sollen die akute Wasserknappheit der Vereinigten Arabischen Emirate lindern.

Mit einer außergewöhnlichen Idee sorgt eine Firma in den Vereinigten Arabischen Emiraten für Aufsehen. In einem Promo-Video stellen die Macher ihren skurrilen Plan vor: Eisberge aus der Antarktis sollen per Schiff an den Persischen Golf transportiert werden, direkt vor die Küste des Wüsten-Emirats. Von dort aus soll der schmelzende Koloss die Wasserknappheit im Land lindern. Mit einem einzigen Eisberg könnte eine Million Menschen fünf Jahre lang mit Trinkwasser versorgt werden. Mit einem Schiff soll der Eisberg aus der Antarktis über 10.000 Kilometer bis an den Golf geschleppt werden.

Video: So soll der Eisberg in die Wüste kommen

Nicht machbar?
Die Hindernisse sind allerdings gewaltig. Derzeit gibt es kein Schiff, das eine derart sperrige und schwere Last schleppen könnte. Außerdem könnte der Eisberg auf dem weiten Weg durch wärmeres Wasser auseinanderbrechen. Zwar werden immer wieder kleinere Eisberge versetzt, etwa, weil sie Ölplattformen bedrohen. Allerdings sind die Strecken mit nur wenigen Kilometern vergleichsweise bescheiden.

Trotzdem will man in den Emiraten an der Idee dranbleiben. Die Zeit drängt: Die Grundwasser-Reserven des Wüstenstaats reichen Schätzungen zufolge nur noch für 15 Jahre. Mit riesigen Entsalzungsanlagen wird schon jetzt der Großteil des Trwinkwassers aus Meerwasser gewonnen - das Verfahren ist jedoch sehr kostspielig.

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Schnee und teils gefr. Regen, -10/+1°

Wolken einer Warmfront breiten sich nach und nach von Westen entlang der Alpennordseite auf den Norden und Osten Österreichs aus. Von Vorarlberg bis Oberösterreich regnet und schneit es bereits häufig. Auf den noch kalten Verkehrswegen besteht erhöhte Glatteisgefahr. Bis zum Abend breitet sich der Niederschlag zunächst in Form von Schnee langsam in Richtung östliches Flachland aus. Mit einer steigenden Schneefallgrenze von Westen steigt schließlich auch hier die Glatteisgefahr. Südlich des Alpenhauptkammes geht es hingegen weitgehend trocken mit dem Wetter bis zum Abend weiter. Der Wind weht schwach bis mäßig aus Südost bis West bei Nachmittagstemperaturen zwischen minus 5 und plus 4 Grad, mit den höchsten Temperaturen im Westen. Heute Nacht: Eine Warmfront zieht in der Nacht auf Dienstag mit dichten Wolken und Niederschlag in Richtung Osten über Österreich. Von Westen geht der Niederschlag in tiefen Lagen allmählich in gefrierenden Regen über. Auf den kalten Fahrbahnen steigt die Glatteisgefahr deutlich. Bis zum Morgen lässt schließlich von Vorarlberg bis Oberösterreich der Niederschlag nach, die Wolken bleiben zunächst aber noch oft dicht. Aufgelockert bewölkt und trocken geht es hingegen südlich des Alpenhauptkammes durch die Nacht. Der Wind weht nur schwach. Die Temperaturen steigen bis zum Morgen auf minus 6 bis plus 5 Grad, am wärmsten ist es in höheren Lagen.
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