28. Jänner 2016 | 10:46 Uhr

pac95.jpg © AFP
pac19.jpg © AFP
pac090.jpg © AFP
pac092.jpg © AFP
pacreu5323.jpg © Reuters

USA

El Niño: Stürme tragen Küste ab

In Pacifica leben die Menschen nun buchstäblich am Abgrund.

Heftige Stürme und sechs Meter hohe Wellen haben in den letzten beiden Wochen sechs Meter Landfläche im kalifornischen Pacifica abgetragen. Die Klippe, an der die Häuser stehen, ist einsturzgefährdet. Immer wieder reißen Felsbrocken ab und donnern ins Meer.

Mehrere Wohngebäude, die direkt an der Klippe über dem Meer standen sind mittlerweile wegen akuter Ab- und Einsturzgefahr unbewohnbar und sollen abgerissen werden.

Notquartiere
"El Niño setzt der Küstenlinie der Stadt extrem zu, wir erhalten fast täglich Berichte über Schäden an öffentlichen und privaten Gebäuden", schilderte Lorie Tinfow von der städtischen Sicherheitsbehörde in einem Statement. Die Bewohner der betroffenen Gebäude dürfen nur noch persönliche Dinge aus ihren Häusern mitnehmen, für sie werden Notquartiere gesucht.

pacreu5323.jpg © Reuters
Pacifica: Wohnen an der Küste nicht mehr möglich - Foto: AFP

El Niño
Kalifornien erwartet weiterhin heftige Regenstürme. Grund für die extreme Wetterlage ist das Klima-Phänomen El Niño. Dabei sammeln sich warme Wassermassen im zentralen und östlichen Pazifik, die Folge sind heftige Stürme und Niederschläge.

Der diesjährige El Niño ist der schlimmste seit mehr als 15 Jahren und einer der stärksten seit 1950.

nino-5.jpg © NOAA
Die Grafik zeigt die Temperaturanomalien der Weltmeere. Gut zu erkennen ist El Niño im Pazifik auf Höhe des Äquators. Grafik: NOAA 

Österreich Wetter

  • Jetzt
  • 21
  • 22
  • 23
  • 0
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
  • 6
  • 7
  • 8
  • 9
  • 10
  • 11
  • 12
  • 13
  • 14
  • 15
  • 16
  • 17
  • 18
  • 19

Kühler mit Regen oder Gewittern. 17/24°

Im Westen und Nordwesten wechseln ganztägig Wolken und sonnige Phasen einander ab, dazu gehen vor allem in Oberösterreich von der Früh weg Regenschauer nieder. Überall sonst überwiegt zunächst der Sonnenschein. Während der zweiten Tageshälfte bilden sich Quellwolken und nachfolgend vor allem im Berg- und Hügelland einige Gewitter. Im Flachland des Ostens und Südostens bleibt es weitgehend trocken. Der Wind weht schwach bis mäßig, im Donauraum am Nachmittag sowie generell in Gewittern lebhaft, aus Südost bis West. Tageshöchsttemperaturen 28 bis 37 Grad, mit den höchsten Werten im Osten. Heute Nacht: Der Abend und die Nacht bringen im Westen, Norden, sowie generell im Bergland noch letzte Regenschauer, mitunter auch Gewitter. Diese klingen aber in den Abendstunden ab. Im übrigen Österreich verläuft die Nacht meist trocken und mäßig bis gering bewölkt. Der Wind weht schwach bis mäßig aus Süd bis West. Tiefsttemperaturen 11 bis 21 Grad, mit den höchsten Werten im Osten.
mehr Österreich-Wetter