13. April 2016 | 13:21 Uhr

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Lebensmittelkrise

Dürre: Malawi ruft Katastrophenzustand aus

Ernteeinbußen führen zu schweren Lebensmittelengpässen.

Angesichts einer extremen Dürre hat Malawi den nationalen Katastrophenzustand ausgerufen. Präsident Peter Mutharika gab den Alarm für das südafrikanische Land am Mittwoch aus. In seiner Erklärung hieß es, dass es dieses Jahr infolge der Dürre schwere Ernteeinbußen geben werde. Die Rede ist von einem Rückgang um zwölf Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

"Für mehr Menschen wird es Nahrungsmittelunsicherheit geben, mehr werden humanitäre Hilfe für das ganze Konsumjahr 2016/17 benötigen." Das UN-Welternährungsprogramm (WFP) hilft derzeit fast drei Millionen Menschen in Malawi. 23 von 28 Regionen sind laut WFP schwer betroffen. Bereits im Februar hatte das WFP gewarnt, dass Malawi über ein Jahrzehnt eine der schwersten Lebensmittelkrisen drohe.

"Lage düster"
Die aktuelle Trockenheit in Malawi folge einer schlechten Ernte im vergangenen Jahr, der in Teilen des Landes Überschwemmungen vorausgegangen seien, sagte der WFP-Sprecher für das südliche Afrika, David Orr. "Die Lage ist ziemlich düster, und wir glauben, dass das Schlimmste noch kommt." Es werde eine lange Zeit dauern, bis die Lage sich bessern werde, sagte Orr.

Neben Malawi leiden auch die Länder Simbabwe, Mosambik und Sambia unter Lebensmittelengpässen. Südafrika teilte vor kurzem mit, dass die anhaltende Dürre, die schlimmste seit einem Jahrhundert sei. In Simbabwe haben laut WFP 2,8 Millionen Menschen nicht genug zu essen - mehr als ein Viertel der Landbevölkerung. Rund 730.000 Menschen werden derzeit vom WFP versorgt.
 

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Trüb, im W und N aufkommender Schneeregen 1/7°

Heute Samstagnachmittag sorgt Störungseinfluss verbreitet für dichte Bewölkung. Südlich des Alpenhauptkamms regnet und schneit es weiter, die Schneefallgrenze liegt zwischen 1000m und 1400m. Von Nordwesten setzt ebenfalls Schneeregen ein, die Schneefallgrenze sinkt in der Folge immer mehr ab und liegt in der Nacht in den Niederungen. Der Wind weht vorerst schwach bis mäßig aus nördlichen Richtungen. Nachmittagstemperaturen 3 bis 11 Grad. Heute Nacht: Trüb und zunehmend winterlich verläuft die Nacht, denn der anfängliche Regen geht immer öfter in Schneefall bis in die Niederungen herab über. Vor allem im Bergland sowie im Osten kommt lebhafter bis starker Nordwind auf. Tiefsttemperaturen der kommenden Nacht minus 6 bis plus 1 Grad.
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