24. März 2016 | 12:55 Uhr

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Deutschland

Quecksilber-Belastung in Flüssen zu hoch

Umweltgift in Rhein, Elbe und Donau - Vorsicht beim Fischessen.

Die Quecksilber-Belastung deutscher Flüsse liegt einem Medienbericht zufolge vielerorts weit über dem zulässig Grenzwert. Die Umweltqualitätsnorm von 20 Mikrogramm Quecksilber je Kilogramm Fisch werde in den großen Flussgebieten Rhein, Elbe und Donau dauerhaft und flächendeckend um das fünf- bis 15-fache überschritten, berichten die Zeitungen der Funke Mediengruppe (Donnerstag).

Gefahr für Schwangere
Quelle dafür sei eine Antwort des deutschen Bundesumweltministeriums auf eine Parlamentsanfrage. Zwar stoßen Dutzende deutsche Braun- und Steinkohlekraftwerke in geringen Dosen Quecksilber aus. Umweltschützer machen aber vor allem giftige Dämpfe aus Braunkohlekraftwerken für die Umweltbelastung mit dem Schwermetall verantwortlich. Von Menschen wird Quecksilber nach Angaben des Umweltbundesamtes meist nicht über die Luft, sondern wegen der Ablagerung in Flüssen und Meeren vor allem beim Fischessen aufgenommen. Gefährdet sind laut einer Studie für die Grünen insbesondere schwangere Frauen.

Grenzwerte zu hoch?
In den USA wurde für Quecksilber 2012 ein Emissionsgrenzwert von 1,4 Mikrogramm pro Normkubikmeter bei Steinkohle festgelegt. In Deutschland ist er - auch wegen anderer Messtechniken - höher. "Würden die gleichen Grenzwerte wie in den USA gelten, könnte nur eines der 53 meldepflichtigen Kohlekraftwerke in Deutschland am Netz bleiben", sagte der Grünen-Bundestagsabgeordnete Peter Meiwald im Funke-Interview. Seine Partei fordert eine drastische Verschärfung der Regeln.

 

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Im W mehr Wolken und etwas Regen, im O mehr Sonne. 5/17°

Eine schwache Störung mit dichten Wolken und zeitweisem Regen erreicht den Westen und Südwesten Österreichs. Am Abend beginnt die Schneefallgrenze in Vorarlberg auf rund 1000m abzusinken. Östlich der Tauern ist es mit zumeist nur hohen Wolkenfasern ganztägig recht sonnig, es bilden sich aber einige Quellwolken. Der Wind weht vielerorts mäßig bis lebhaft, am Alpenostrand und im Weinviertel zum Teil kräftig, aus südlichen Richtungen. Frühtemperaturen minus 2 bis plus 7 Grad, Tageshöchsttemperaturen im Westen und Südwesten nur 8 bis 13 Grad, sonst 14 bis knapp 20 Grad, mit den höchsten Werten im Osten.
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