21. September 2017 | 11:11 Uhr

Hurrikan Maria Puerto Rico © Reuters

Einfacher Grund

Deshalb bekommen Hurrikans einen Namen

Wenn ein Hurrikan besonders verheerend war, wird der Name aus den Listen gestrichen.

Stürme haben - wie jetzt "Maria" - Namen, damit man sich besser auf sie vorbereiten und sich besser an sie erinnern kann. In den 50er-Jahren ursprünglich vom US-Hurrikanzentrum geführt, ist heute die Weltorganisation der Meteorologen (WMO) für die Liste der Namen verantwortlich.

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Weitere Namen bereits festgelegt

Die WMO hat für den Atlantik und den östlichen Nordpazifik sechs solcher Listen, die alle sechs Jahre rollieren. Die Namen sind alphabetisch gelistet, deswegen folgte 2017 "Irma" auf "Harvey".

Auch für die nächsten Stürme der laufenden Hurrikansaison über dem Atlantik nach "Maria" sind die Namen bereits festgelegt. Laut US-Hurrikanzentrum werden - oder würden - sie heißen: Nate, Ophelia, Philippe, Rina, Sean, Tammy, Vince und Whitney.

Q, U, X, Y, Z nicht vergeben

Seit 1979 haben die Stürme nicht mehr nur weibliche Namen. Für jede Saison sind 21 Namen vorrätig. Sie werden nicht nach bestimmten Vorbildern ausgewählt, sondern sollen in der jeweiligen Region eingängig sein und vertraut klingen. Namen mit den Buchstaben Q, U, X, Y und Z werden nicht vergeben.

Wenn ein Hurrikan besonders verheerend oder tödlich war, streicht die WMO seinen Namen aus den Listen. Das gilt zum Beispiel für "Katrina" (2005) oder "Matthew" (2012).

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