13. März 2017 | 09:42 Uhr

Westgate Park Wasser © APA/AFP/PARKS VICTORIA/HANDOUT

Irres Naturphänomen

Darum färbt sich dieser See im Sommer pink

Achtung! Baden sollte man in dem spektakulären Gewässer nicht.

Jährlich verfärbt sich der See im australischen Westgate Park in Victoria, Melbourne, pink. Auf den ersten Blick könnte man meinen, dass dies aufgrund von Umweltverschmutzung geschieht, doch es handelt sich dabei um ein spektakuläres Naturphänomen.

Der Salzgehalt im Wasser ist nämlich sehr hoch. Kombiniert mit den hohen Sommertemperaturen und einem trockenen Klima entsteht schließlich die tolle, pinke Farbe. Doch auch die Nährstoffkonzentration aus verschiedenen organischen und anorganischen Stoffen sowie verschiedenen Bakterien und Algen sind für die Verfärbung verantwortlich.

Badewarnung

Aus diesem Grund raten Experten nun laut FOCUS Online, nicht mit dem Wasser in Berührung zu kommen beziehungsweise auf das Baden im Gewässer zu verzichten.

"Die Algen, die unterhalb der Salzkruste des Sees wachsen, produzieren rote Pigmente (so genannte Beta Carotin) als Teil des Photosynthese-Prozesses und aufgrund des hohen Salzgehalts", schreibt die Park-Verwaltung auf ihrer Facebook-Seite. "Wir raten dringen davon ab, ins Wasser zu gehen oder im See zu schwimmen", heißt es weiter. Kontakt mit dem Wasser könne zu Hautirritationen und gesundheitsschädigenden Effekten führen.

Mehrere pinke Seen

Doch der See im Westgate Park ist nicht der einzige in Australien, der sich pink färbt: Auch der Lake Hillier, ein 600 Meter langer Salzsee auf der Insel Middle Island ist berühmt. Im Gegensatz zum Westgate Park See ist dieser jedoch ganzjährlich pink.

Auch in Spanien, Kanada oder Senegal gibt es pinke Seen, am spektakulärsten aber sind die "Pink Lakes" in Australien.

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Meist dicht bewölkt, von S leichter Schnee- oder Eisregen. -2/+3°

Meist ziehen dichte Wolkenfelder über den Himmel und besonders an der Alpensüdseite, später auch im Osten ist mit Regen und Schneefall zu rechnen. Die Schneefallgrenze liegt von West nach Ost zwischen 700 und 1500m Seehöhe und in tiefen Lagen besteht auf den gefrorenen Böden Glatteisgefahr! Auf die Alpennordseite und den Norden greifen die Niederschläge nur regional etwas über. Der Wind weht schwach, im Osten und im Bergland auch mäßig bis lebhaft aus Ost bis Süd. Frühtemperaturen minus 10 bis plus 1 Grad, Tageshöchsttemperaturen 0 bis 6 Grad, mit den höchsten Werten im Westen.
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