15. Dezember 2017 | 06:14 Uhr

Kalifornien Thomas Feuer © APA/AFP/Santa Barbara County Fire/HO

Starb bei Einsatz gegen Flammen

Brände in Kalifornien: Feuerwehrmann tot

Zuvor war bereits eine 70-Jährige in dem Feuer ums Leben gekommen.

Beim Kampf gegen die Waldbrände in Kalifornien ist ein Feuerwehrmann ums Leben gekommen. Der Mann aus San Diego starb während des Einsatzes gegen das verheerende "Thomas"-Feuer, wie die kalifornische Feuerwehr am Donnerstag mitteilte. Zu den Todesumständen wurden keine Angaben gemacht.

Zuvor war bereits eine 70-jährige Frau in dem Feuer ums Leben gekommen. Sie starb bei einem Verkehrsunfall auf der Flucht vor den Flammen.

Massive Verwüstung

"Thomas" hält die Einsatzkräfte seit zehn Tagen in Atem. Das Feuer war vergangene Woche in der Nähe der Stadt Ventura ausgebrochen und hatte sich durch heftige Winde angefacht unaufhaltsam weiter ausgebreitet. Bereits 100.000 Hektar Land in den Bezirken Ventura und Santa Barbara fielen den Flammen zum Opfer. Zudem wurden fast tausend Gebäude zerstört, weitere 18.000 Gebäude waren am Donnerstag gefährdet. Zehntausende Menschen mussten vor dem "Thomas"-Feuer in Sicherheit gebracht werden.

"Thomas" zählt zu den zerstörerischsten Bränden in der Geschichte des US-Westküstenstaats. Am Donnerstag war das Feuer zu 30 Prozent eingedämmt.

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Im W und N teils sonnig, sonst trüb, 0/7°

Im Norden, Osten und Süden liegen über den Niederungen oft ganztägig Nebel- und Hochnebelfelder. Chancen auf sonnige Aufhellungen bleiben dort oft auch am Nachmittag nur gering. Im Bergland überwiegt hingegen anfangs sehr sonniges Wetter. Von Westen ziehen bereits am Vormittag kompakte Wolken einer Störungszone auf, die sich im Tagesverlauf nach und nach alpennordseitig ostwärts ausbreiten. Der Wind kommt aus Südost bis Südwest und weht am Alpennordrand sowie im Flachland des Ostens teilweise mäßig. Tageshöchsttemperaturen 3 bis 11 Grad, am wärmsten mit Föhneinfluss zwischen dem Bodensee und dem Mostviertel. Heute Nacht: Überwiegend trüb durch Hochnebel verläuft die Nacht im Osten. In den westlichen Landesteilen sind dichte Wolken und zeitweiliger Regen zu erwarten. Schnee fällt erst oberhalb von rund 1200m bis 1700m Seehöhe. Der Wind weht schwach bis mäßig, im Bergland zum Teil lebhaft aus Südost bis Süd. Tiefsttemperaturen der kommenden Nacht minus 4 bis plus 4 Grad.
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