09. Jänner 2017 | 07:44 Uhr

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Gefrierender Regen

Blitzeis-Chaos in Deutschland

Unfälle, Stürze, Massenkarambolage - Feuerwehr rückte allein in Hamburg 425 Mal aus.

Blitzeis-Unfälle im Minutentakt haben am Wochenende Polizei und Rettungskräfte in weiten Teilen Nord- und Westdeutschlands in Atem gehalten. Bei Hannover starb nach Polizeiangaben am Samstagabend ein 67-jähriger Autofahrer, der mit seinem Wagen ins Schleudern geraten und frontal gegen einen Baum geprallt war. Schwere Unfälle ereigneten sich auf Autobahnen in Nordrhein-Westfalen.

So wurden bei einer Karambolage mit fünf Autos an einem Stauende auf der A46 bei Iserlohn sechs Menschen verletzt, zwei von ihnen schwer. Auf der Autobahn 30 in Ostwestfalen ereignete sich am Samstagabend auf spiegelglatter Fahrbahn eine Massenkarambolage, in die 16 Pkw und zwei Lastwagen verwickelt waren.

Allein in Hamburg registrierte die Feuerwehr von Samstag- bis Sonntagvormittag 425 Eis-Einsätze. Auch in anderen Städten mussten Rettungsdienste vielen Verletzten helfen, die auf eisglatten Gehsteigen und Plätzen gestürzt waren. In Hannover und im Umland der niedersächsischen Landeshauptstadt zählte die Polizei vom Samstagnachmittag bis Sonntag früh 224 Verkehrsunfälle.
 

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Im W mehr Wolken und etwas Regen, im O mehr Sonne. 5/17°

Eine nur langsam ziehende Störungszone bringt im Westen und Südwesten dichte Wolken sowie nachmittags auch etwas Regen. In Vorarlberg sinkt die Schneefallgrenze bis zum Abend auf rund 500 bis 800m Seehöhe ab, sonst liegt sie meist noch zwischen 1200 und 1500m Seehöhe. Überall sonst überwiegt noch der Sonnenschein, auch wenn einige hohe Wolkenfelder durchziehen und am Nachmittag Quellwolken entstehen. Der Wind bläst in Föhnstrichen entlang des Alpenhauptkammes sowie auch im Osten lebhaft bis kräftig aus Süd, sonst meist nur schwach bis mäßig. Tageshöchsttemperaturen im Westen und Südwesten 8 bis 13 Grad, sonst 14 bis knapp 20 Grad, mit den höchsten Werten ganz im Osten.
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