28. Juli 2020 | 12:06 Uhr

dürre.jpg © APA/Schlager

Brauchen dringend mehr Regen

Bereits der dritte Dürre-Sommer in Folge

Auch wenn es sich nicht so anfühlt, herrscht bereits in vielen Teilen Europas erneut Dürre-Sommer. Deutsche Wetter-Experten klären nun auf.

Obwohl wir die heurigen Sommertemperaturen größtenteils als gar nicht so heiß empfinden, können wir auch dieses Jahr bedauerlicherweise von dem bereits dritten Dürre-Sommer in Folge sprechen. 

 
„Hitze hat mit Trockenheit wenig bis gar nichts zu tun. Nur weil es diesen Sommer keine Hitzewelle gab, heißt das nicht, dass der Sommer zu nass war“, sagt Diplom-Meteorologe Dominik Jung vom Wetterdienst Q.met neuerlich gegenüber der Bild. 
 
Darüber hinaus rechnet der europäische Wetterdienst für weite Teile Europas mit zu wenig Regen im heurigen August.
 

Wir brauchen dringend mehr Regen

 
„Es ist der dritte Dürre-Sommer, auch wenn er sich anders anfühlt. 20 bis 30 Prozent weniger Regen, also 100 Liter pro Quadratmeter, fehlen. Auch diese Woche ist komplett trocken. Das Grundwasser reagiert mit sinkenden Pegeln und die Bäume bekommen Probleme. Wasser ist Gold in den nächsten Jahren und es wird eine Menge Konflikte um die Nutzung auch in Deutschland geben“, betont Klimatologe Dr. Karsten Brandt von Donnerwetter.de gegenüber der Bild-Zeitung.
 
 
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Weiter heißt es, dass die klimatische Wasserbilanz eindeutig sei. Zwischen Anfang Juni und Ende Juli 2020 war der Sommer bereits in mehr als 80 Prozent des deutschen Bundesgebiets deutlich zu trocken. Regen ist das was dringend fehlt. 
Der Wettertexperte Jung beschreibt die vorherrschende Niederschlagssituation mancher Regionen als dramatisch: „Ganz ohne prägnante Hitzewelle hat sich der Sommer 2020 zum dritten Dürresommer in Folge gemausert.“
 
 
 
 
Wie die Bild neuerlich berichtet sind in Deutschland heuer beispielsweise im Durchschnitt etwa sechs Prozent zu wenig Regen gefallen. In einigen Regionen ist die Situation aber weitaus dramatischer. Im Bundesland Rheinland-Pfalz  sind bisher beispielsweise lediglich  41,5% des normalen Niederschlagwerts. 
 

Besonders betroffen sind Äcker, Felder und Wälder
 

Die, fast ganz Europa betreffende, Wettersituation hat vor allen weitgehende Auswirkungen Umwelt und Natur. Klar ist: Den Äckern und Feldern fehlt Wasser!
 
Trockenheit Landwirtschaft 121219.jpg © pixaby heu-strohballen 3510684 Ulrike Leone
 
 
In uns sehr nahen Deutschland sieht die Situation, laut Experten, derzeit folgendermaßen aus: „Besonders trocken sind die Böden in einem breiten Streifen vom Westen und Südwesten bis in den Osten Deutschlands. Dort ist es aktuell sogar trockener als im Sommer 2019.“, so Wetterexperte Friedrich gegenüber der Bild.

 
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Ob unsere Wälder einen dritten Dürre-Sommer gut überstehen ist derzeit ebenfalls noch fraglich. 

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Viel Sonne, im W auch Schauer. 7/21°

Von Vorarlberg bis nach Salzburg gibt es zeitweise kompaktere Wolkenfelder und örtlich gibt es Regenschauer bzw. Regen. Weiter nach Osten zu scheint den ganzen Tag meist die Sonne. Allerdings dämpfen hohe dichtere Schichtwolken den Sonnenschein teils merklich. Der Wind weht überwiegend schwach aus unterschiedlichen Richtungen, nur ganz im Osten und Nordosten kommt teilweise mäßiger Südostwind auf. Tageshöchsttemperaturen 19 bis 25 Grad. Heute Nacht: In den Abendstunden lockert die Bewölkung in allen Landesteilen nach und nach auf, nur in der Osthälfte halten sich stellenweise etwas länger hohe Schleierwolken. In der Nacht ist es gering bewölkt bis wolkig, gebietsweise zeitweise sogar wolkenlos. In den frühen Morgenstunden bilden sich dann lokale Frühnebel, besonders in Gewässernähe sowie in inneralpinen Tälern. In der Nacht weht ein überwiegend schwacher Wind. Die Tiefsttemperaturen der Nacht liegen zwischen 2 und 13 Grad.
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