30. August 2016 | 10:09 Uhr

Asteroid © Getty

Haarscharf

Asteroid rast nur knapp an Erde vorbei


Die Erde entging in der Nacht auf Sonntag nur knapp einem Unglück.

Um kosmische Haaresbreite hat am Sonntag ein Asteroid die Erde verpasst. Der Brocken "2016 QA2" mit einem Durchmesser von 35 Metern raste in der Nacht auf Sonntag um 3.24 Uhr früh (MEZ) in einer Entfernung von nur 84.600 Kilometern an unserem Planeten vorbei - mit einer Geschwindigkeit von 10 Kilometern pro Sekunde. Zum Vergleich: Der Mond ist etwa 384.000 Kilometer von der Erde entfernt.

Ohne Vorwarnung

Es hatte im Vorfeld keine Warnung gegeben. Der Asteroid war bisher einfach übersehen worden, wurde erst wenige Stunden vor seiner Passage überhaupt entdeckt.

Gruber: "Irgendwann wird einmal einer einschlagen"

Wie ist das möglich? "35 Meter sind im Universum echt nichts, das ist nicht einmal ein Staubkorn", erklärt Physiker und Sciencebuster Werner Gruber im Gespräch mit Radio oe24. Er fordert mehr Geld für die Forschung, um solche Asteroiden rechtzeitig entdecken zu können.

Die Gefährlichkeit sei schwierig einzuschätzen, meint Gruber. "Alle ein bis zwei Jahre fliegen Asteroiden dieser Größe in etwa diesem Abstand an der Erde vorbei. Irgendwann wird wieder einmal einer einschlagen. Dann hängt es sehr stark davon ab, in welchem Winkel und wo", so Gruber. "Es wird wieder passieren. Die Frage ist nur: Erleben wir es oder nicht?"

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Wechselnd bewölkt, regnerisch, 4/10°

Störungseinfluss bringt von Westen zahlreiche dichte Wolken. Mit diesen regnet es bei einer Schneefallgrenze zwischen 800 und 1200m Seehöhe zunächst noch im Osten und Südosten. Im Laufe des Nachmittags setzt schließlich von Vorarlberg bis Salzburg und Oberösterreich neuerlich Niederschlag ein, der sich hier bis zum Abend deutlich intensiviert. Chancen auf Sonnenschein sind allgemein gering, etwas höher lediglich in Kärnten und Osttirol. Der Wind weht alpennordseitig mäßig bis lebhaft aus West, im Süden bleibt es windschwach. Die Nachmittagstemperaturen 7 bis 13 Grad. Heute Nacht: Mit einer nordwestlichen Strömung stauen sich zwischen Vorarlberg und dem westlichen Niederösterreich in der Nacht auf Dienstag viele dichte Wolken. Bei einer Schneefallgrenze zwischen tiefen Lagen und etwa 800m Seehöhe regnet und schneit es hier außerdem teilweise stark. Überall sonst gibt es hingegen bei wechselnder Bewölkung vor allem in Osttirol, aber auch von Oberösterreich ostwärts einzelne lokale Regen- oder Schneeregenschauer. Der Wind aus West bis Nord weht in den Föhntälern im Süden sowie teils im Osten mäßig, in den höchsten Lagen auch lebhaft. Die Tiefsttemperaturen umspannen minus 2 bis plus 5 Grad.
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