27. April 2016 | 13:39 Uhr

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Schwesterplanet der Erde

Alien-Jäger: Städte auf der Venus?

Ein Youtuber bringt neuen Schwung in die Diskussion um Leben auf der Venus.

Schon lange diskutieren Forscher darüber, ob es Leben auf der Venus gibt - oder wenigstens einmal gegeben hat. Der Planet war der Erde sehr ähnlich. Die Venus ist mit 12.100 Kilometern Durchmesser fast genauso groß wie die Erde und hat fast dieselbe Schwerkraft.

Ein Alien-Jäger haucht der Diskussion nun neues Leben ein. Youtuber "Mundodesconocido" behauptet in einem Video, dass er auf Bildern der US-Sonde "Magellan" Hinweise auf große Städte gefunden habe. Dazu untermauert er seine Thesen durch selbst generierte 3D-Modelle der Strukturen, die die Sonde geliefert hatte. Diese Strukturen - "Magellan" lieferte eine vollständige Kartierung der Venus-Oberfläche - könnten allerdings auch durch vulkanische Aktivitäten erklärt werden. Für den Alien-Jäger ist das freilich keine Option. "Die Formen sehen zwar bizarr, aber künstlich aus und scheinen Städte zu sein, die licht-emmitierende Elemente enthalten", meint "Mundodesconocido".



Venus war der Erde einst sehr ähnlich
Eigentlich müsste, so Forscher, die Venus genauso viel Wasser besitzen wie die Erde. Auch auf der Venus hat es einmal Meere gegeben. Doch anders als auf unserem Planeten hat sich auf der Venus eine lebensfeindliche Atmosphäre entwickelt, die zu 96,5 Prozent aus Kohlendioxid (CO2) besteht und wo Temperaturen von über 450 Grad herrschen. Das Wasser, das es gab, ist dadurch einfach verdunstet. Außerdem herrschen Windgeschwindigkeiten von bis zu 400 km/h.

Die Venus kreist in knapp 225 Tagen um die Sonne. Allerdings dreht sich die Venus nur sehr langsam um die eigene Achse, so dass ein Venustag mit 243 Erdentagen länger ist als ein Venusjahr.

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